Cloppenburg - Die minderjährigen Besucher der „Roten Schule“ und deren Eltern bitten die Mitarbeiter des Cloppenburger Jugendtreffs immer häufiger um Rat, wenn es Probleme mit der Erziehung, zu Hause oder in der Schule gibt. Das erklärte Stadtjugendpfleger Thorsten Meyer jetzt anlässlich der Vorstellung seines Jahresberichts 2015. Die Gespräche würden in der Regel zwischen Tür und Angel stattfinden, aber doch in vertrauensvoller Atmosphäre, so Meyer weiter. Sollte dann noch weiterer Beratungsbedarf bestehen, sagte Meyer, würden die Rote-Schule-Mitarbeiter die Eltern und Jugendlichen an entsprechende Fachstellen delegieren. „Wir selbst werden keine Beratungsstelle aufmachen“, betonte der Stadtjugendpfleger.

Ansonsten liest sich der Jahresbericht einmal mehr wie eine Erfolgsgeschichte. Die Programm „JoJo“, das Jugendprogramm und der Freienpass umfassten 292 Veranstaltungen mit 6000 Teilnehmerplätzen. Unter anderen gab es ein Pfingstzeltlager für 50 Teilnehmer und eine Sommeraufenthalt auf Schloss Dankern für 60 Kinder. Und auch die Eltern wurden erreicht. So nahmen insgesamt 150 Mütter an den „Kreaabenden“ teil, sehr erfolgreich war auch der „Vater-Sohn-Tag“. Und auch das Kindertheater war wieder der Renner: 1000 Karten wurden innerhalb von 75 Minuten verkauft.

Carsten Mensing
Carsten Mensing Redaktion Münsterland