Elisabethfehn - In der Frage um die noch nicht besetzte Sozialpädagogen-Stelle an der Soesteschule in Elisabethfehn hat das Kultusministerium in Hannover jetzt die Anfrage der NWZ  beantwortet.

„Die Schule kann mit der zusätzlichen Stelle für die Einstellung einer Sozialpädagogin oder eines Sozialpädagogen aus dem Dezember bei ihrer hervorragenden Betreuung und Beschulung der Schülerinnen und Schüler noch besser unterstützt werden“, teilte Ministeriumssprecher Sebastian Schumacher am Mittwoch mit. „Es laufen derzeit Einstellungsgespräche, so dass Zuversicht besteht, diese Stelle zeitnah besetzen zu können. Damit wäre eine deutliche Verbesserung der Situation erreicht.“

Durch die Einstellung sind, wie berichtet, von einem errechneten Bedarf von 180 Stunden für sozialpädagogische Fachkräfte 150 Stunden gedeckt. Offen sind weiterhin 30 Bedarfsstunden. Diesbezüglich teilt das Kultusministerium mit, man werde die Lage weiter im Blick behalten. „Ob zum neuen Schuljahr eine weitere Stellenzuweisung erfolgt, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden.“ Schulelternratsvorsitzender Cord-Jürgen Bruns gibt sich damit nicht zufrieden: „Das ist der alte Stand der Dinge, ich hatte allerdings auch nichts anderes erwartet“, sagt er im Gespräch mit der NWZ . Bruns hatte bereits angekündigt, dass der Bedarf zum neuen Schuljahr hin auf jeden Fall steigen werde.

Im Dezember vergangenen Jahres hatten die Eltern der Förderschule protestiert, weil von den errechneten 180 Bedarfsstunden für sozialpädagogische Fachkräfte nur 121 gedeckt waren.