Jever - Sketche, in denen sie ihre Lehrer auf die Schippe nahmen, Blumen, Geschenke und Reden: Für 70 Schülerinnen und Schüler der Elisa-Kauffeld-Oberschule Jever endete am Freitag ihre Schulzeit. Sieben von ihnen verlassen die Schule mit Hauptschulabschluss nach der 9. Klasse, 13 mit Hauptschul- und 50 mit Realschulabschluss nach der 10. Klasse.

Besonders geehrt für ihr Engagement wurden Tabarek Daham und Lea Arians, für die besten Zeugnisse wurden Johannes Scherf mit dem Notendurchschnitt von 1,5 und Maria Rorberg mit 1,7 ausgezeichnet.

Anstelle der erkrankten Schulleiterin Berta Paasman gab Stellvertreterin Antke Buß-Beening den Schulabgängern mit auf den Weg, dass es nun auf sie selbst ankomme, den Lebensweg zu meistern. „Setzt die sozialen Kompetenzen ein, die Ihr in der Schule gelernt habt“, sagte sie.

Isabell Osteresch und Laurin Kressin dankten im Namen des Abschlussjahrgangs Lehrern und Eltern für Unterstützung, Geduld, Strenge und Kraft. „Die Schule hat uns gezeigt, was wir erreichen können, wenn wir wollen. Und Eltern und Lehrer haben nie an uns gezweifelt“, betonten sie.

„Wir haben es geschafft. Wir starten ins Leben“, sagten Isabell und Laurin.

Jede Abschlussklasse dankte ihren Lehrern in der Feierstunde zusätzlich mit eigenen Geschenken und Würdigungen – seien es Rosen oder Versetzungszeugnisse.

Die Elternratsvorsitzenden Sandra Prieß und Caroline Theil-Podein servierten statt einer Rede ebenfalls einen Sketch: Sie vermittelten die Schulabgänger – redegewandte Mädchen und gutaussehende Jungen – an die „Bundesanstalt für die Aufnahme entlassener Schüler“.