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Abenteuer In sengender Hitze die „Via de la Plata“ erobern

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DöTLINGEN - Der Rucksack ist gepackt. Heute hebt der Flieger nach Spanien ab, und damit startet für den Dötlinger Renke Liebig ein neues Abenteuer. Vor zwei Jahren war der heute 23-Jährige auf dem bekannteren Teil des Jakobsweges gepilgert, dem Camino Francés in Nordspanien (die

NWZ

  berichtete). Seine beeindruckenden Erfahrungen schilderte er auch auf öffentlichen Vorträgen. Nunmehr nimmt er sich vier Wochen Zeit für das Pilgern auf der „Via de la Plata“ in Spanien. Sie startet in Sevilla und endet nach rund 1000 Kilometern in Santiago de Compostela. Der Weg führt durch beeindruckende Naturlandschaften und Städte mit römischer Tradition.

Rund 700 Kilometer der Strecke möchte der Dötlinger zu Fuß pilgern, vorrangig von Mérida nach Santiago de Compostela. Ob er es aber wirklich in den vorhandenen vier Wochen schafft, ist auch für ihn selber die Frage. Wahrscheinlicher seien rund 550 bis 600 Kilometer, schätzt er, denn täglich 30 Kilometer zu Fuß bei aktuell 40 Grad Hitze seien eine starke konditionelle und körperliche Belastung, zumal mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken. Die ersten Tage möchte es der Dötlinger denn auch bei maximal 15 Kilometern belassen, um sich wieder an das Pilgern zu gewöhnen. Unter Kennern gilt die Strecke als anspruchsvoll und anstrengend für den Pilger.

Warum er sich wieder auf den Weg macht? „Wanderlust, Reiselust, Menschen kennen lernen und Erfahrungen sammeln“, sagt er. Die erste Pilgertour hatte ihn derart fasziniert, dass er sich inzwischen auch der spanischen Sprache zugewandt hat. Seit einem Jahr nun lernt er die Sprache, jetzt kann er sie vor Ort anwenden.

Renke Liebig studierte zuletzt an der Universität in Groningen. Nach der Pilgertour auf der „Via de la Plata“ wechselt er an die Fachhochschule Osnabrück, um sein Managementstudium fortzusetzen.

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