Varel - 14 Absolventen der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am St. Johannes-Hospital haben am Donnerstagabend ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Als Jahrgangsbeste wurde Sandra Stromann besonders geehrt.

Vor ihrer Ausbildung hatte sie die Arbeit in einem Krankenhaus während eines Freiwilligen Sozialen Jahrs kennengelernt. „Es hat mir Spaß gemacht, und vor allem waren die Patienten mit mir zufrieden“, sagte sie. „Aber das fliegt einem ja nicht zu, ich bin immer am Ball geblieben und habe nicht rumgehangen“, erklärte sie ihren Erfolg.

Den zweitbesten Abschluss erzielte Janja Rebekka Juric. Für die junge Mutter war es die zweite Ausbildung. Ich bin schon Bürokauffrau, wollte aber immer Krankenschwester werden, und mit viel Hilfe von meinen Eltern und meiner Schwester habe ich das jetzt geschafft“, sagte sie.

In den vergangenen drei Jahren standen neben den theoretischen Unterrichtsblöcken in der Schule auch Praxiseinsätze in den Abteilungen im St.-Johannes-Hospital Varel, im St.-Bernhard-Hospital Brake, in Arztpraxen und einigen sozialen Einrichtungen auf dem Stundenplan. Es galt, medizinisches Fachwissen und pflegerische Kompetenz zu erlangen. All das Erlernte konnten die Auszubildenden in den vergangen Tagen während der Prüfungen erfolgreich nachweisen.

Die feierliche Zeremonie, im Beisein der Ausbilderinnen und Eltern begann mit einem Gottesdienst. In seiner Predigt ging Pfarrer Manfred Janßen auf den barmherzigen Samariter ein. Die Geschichte aus dem Neuen Testament beschreibt einen selbstlosen Helfer.

Ganz in diesem Sinne werden die Absolventen ihre Arbeit als Gesundheits- und Krankenpfleger in den Krankenhäusern aufnehmen. Die Kollekte aus dem Gottesdienst in Höhe von 200 Euro geht an das Kinderhospiz Wilhelmshaven. Mit einem gemütlichen Beisammensein mit Schnittchen und Sekt endete die Examensfeier.