AHLHORN - „Wir dürfen nicht vergessen, was passiert ist. Wir müssen uns erinnern“, meint Rudolf Wübbeler, Lehrer an der Graf-von-Zeppelin-Schule. Er hat sich deshalb mit den 20 Schülerinnen und Schülern der H9a im Projekt „Wir wollen Frieden – Erinnern für die Zukunft“ im Geschichtsunterricht mit den Folgen von Krieg und Gewalt auseinander gesetzt.
Vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge kam die Schulreferentin Evelyn Kremer-Taudien in den Unterricht, um über die vielfältigen Aufgaben des Volksbundes zu sprechen.
„Nirgendwo wird die Sinnlosigkeit von Krieg so deutlich, wie auf einer Kriegsgräberstätte“, heißt es in einem Info-Blatt für junge Leute. Der Volksbund wirbt deshalb für Frieden, Toleranz und Menschlichkeit.
In Ahlhorn engagieren sich junge Leute auch in diesem Jahr für die Kriegsgräberfürsorge. Wie die NWZ bereits berichtete, unterstützen Hauptund Realschüler der Graf-von-Zeppelin-Schule und Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums die Haussammlung des Volksbundes.
Die Klasse H9a wird außerdem am kommenden Sonntag bei der Gedenkfeier auf dem Ahlhorner Ehrenfriedhof Gestecke an den 103 Gräbern niederlegen. Die Gestecke werden von Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins vorbereitet, wie Willi Flerlage berichtete. Die Gedenkfeier in Ahlhorn beginnt am Sonntag gegen 11 Uhr, im Anschluss an den Gottesdienst.
