AHLHORN - Der Runde Tisch Schule/heimische Wirtschaft organisierte die Veranstaltung. Mehrere Referenten gaben Tipps.

Von Klaus Derke

AHLHORN - Schulabgänger tun sich manchmal schwer, wenn es darum geht, die Weichen für den Weg in den Beruf zu stellen. Man müsse schon wissen, was man wolle, meint Berufsberaterin Anne Termath. Die Berufsberatung könne Hilfestellung leisten, um zum Beispiel die eigenen Stärken und Schwächen einzuschätzen, sagte sie auf dem Infoabend „Schule und dann . . .“, der zum vierten Mal vom Arbeitskreis Schule/heimische Wirtschaft im Forum der Graf-von-Zeppelin-Schule angeboten wurde.

Aus erster Hand konnten sich Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule sowie auch deren Eltern über verschiedene Wege in den Beruf informieren. Dazu begrüßte Rektorin Jutta Borchers eine ganze Reihe von Referenten. Auch frisch ausgebildete junge Leute schilderten ihre Erfahrungen.

Hinrich Hellbusch, 2. Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins, moderierte den Abend. Dirk Wiederhold stellte die Möglichkeiten an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen vor. Yvonne Maibaum, Mitarbeiterin der Volksbank, ging auf die so genannten „Weiße-Kragen-Berufe“ ein und erläuterte, was Bewerber im Bereich Dienstleistung mitbringen müssen – insbesondere auch den Mut, auf Menschen zuzugehen.

Kreislandvolkvorsitzender Jürgen Seeger warb für die „grünen“ Berufe. Insbesondere zeigte er die guten Zukunftschancen für Tierwirte auf. Hier berichtete Alexej Beljaew, Tierwirt in Ahlhorn, über seinen Berufsweg. Er appellierte dabei an die Schülerinnen und Schüler, sich in der Schule mehr anzustrengen, um danach bessere Chancen auf eine Ausbildung zu haben.

Der Berufs-Infoabend war im Vergleich zu den ersten Jahren nicht mehr so gut besucht. Vielleicht liege es auch daran, dass die Graf-von-Zeppelin-Schule mittlerweile ihren Schülerinnen und Schülern im Laufe des Jahres sehr viele Hilfestellungen zur Berufsorientierung gebe, meinte Rektorin Jutta Borchers.

Mit dem Beratungsteam der Schule (die Beratungslehrer Eckhard Erbe und Wolfgang Mersch sowie Sozialpädagogin Barbara Efthimiadis-Christidis) stehen laut Borchers kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, die den Schülern viele Hilfestellungen geben, angefangen beim intensiven Bewerbungstraining und der Hilfe bei Gestaltung von Bewerbungen.