AHLHORN/GROßENKNETEN - Mit knapp dreistündiger Verspätung ist am Mittwochabend eine Schülergruppe aus der polnischen Partnergemeinde Suprasl eingetroffen. Die 31 Schülerinnen und Schüler und ihre Begleitpersonen statten dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn einen Gegenbesuch ab. Es ist bereits das dritte Mal, dass polnische Schüler beim Ahlhorner Gymnasium zu Gast sind. Dreimal waren bislang auch Bonhoeffer-Schüler in Suprasl. Der Austausch funktioniert trotz der mehr als 1250 Kilometer, die zwischen den beiden Partnergemeinden liegen, sehr gut.
„Zwischen Suprasl und Großenkneten liegen zwar keine Welten, aber Unterschiede in Kultur und Tradition gibt es dennoch“, ermunterte Bürgermeister Volker Bernasko bei der Begrüßung im Rathaus die jungen Leute, die deutsche Kultur und die Menschen kennen zu lernen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszufinden. „Und vielleicht schließt ihr sogar Freundschaften fürs Leben“, meinte der Bürgermeister.
Einen Blick zurück in die deutsch-polnische Geschichte warf der Vorsitzende des Partnerschaftsausschusses, Heinz Heinsen. Er freute sich, dass die Enkelgeneration nun das Haus Europa mit Leben ausfüllt.
Organisiert wird das Schülertreffen wiederum von den Lehrern Ekhard Feldhoff und Ulrike Seebeck. Sie dankten allen Beteiligten für die Unterstützung der Schülerbegegnung. Untergebracht sind die 14- bis 16-jährigen Gäste in Familien aus der Gemeinde Großenkneten.
Am Donnerstag bot sich bei gemeinsamen Projekten in der Schule die gute Gelegenheit, sich näher kennen zu lernen. Eine Radtour führte zu den Ahlhorner Fischteichen. Die polnischen Gäste lernen im Zuge ihres Aufenthaltes das Auswandererhaus in Bremerhaven und das Wattenmeer bei Dangast kennen. Am Sonnabend geht es zum Kletterwald in Thüle. Und am Montag steht der Heidepark Soltau auf dem Programm, bevor es am Dienstag zurück nach Suprasl geht.
