AHLHORN - Auch der achte Schüleraustausch des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) mit Suprasl (Polen) war wieder ein voller Erfolg. Begleitet von den Lehrkräften Ulrike Seebeck, Christiane Ebert, Ekhard Feldhoff und Bernd Nee folgten 37 Schülerinnen und Schüler aus den siebten bis zehnten Klassen des DBG der Einladung aus der Partnergemeinde.
Freundlich und wohlwollend waren die Begrüßungsreden beim Empfang der deutschen Gäste durch die stellvertretende Bürgermeisterin und den Schulleiter des Sportgymnasiums in Suprasl. Beide sprachen von einem „Beispiel für die Verwirklichung der Idee des vereinten Europas“.
Lehrer Ekhard Feldhof dankte der Gemeinde Suprasl und der Schule für die Bereitschaft, seit nunmehr acht Jahren die Partnerschaft so sorgfältig zu pflegen und so intensiv vorzubereiten und durchzuführen.
Ein buntes und dicht gefülltes Programm erwartete die Schülerinnen und Schüler aus Ahlhorn: Ein Besuch in einer polnischen Familie, die Teilnahme am polnischen Unterricht in den Fächern Kunst, Sport, Biologie und Musik, ein leistungsstarkes und sehr faires Fussballspiel, das die Gäste aus Ahlhorn leider in der letzten Phase beim Elf-Meter-Schießen verlor.
Eine Bootsfahrt auf dem Augustowkanal, der Besuch eines Lehrparks, eine Kanutour auf der Suprasl, eine Einführung in das Bogenschießen, ein Besuch bei den Tartaren und ihrer alten Moschee sowie ein gemeinsamer Discoabend in der Schule rundeten das Programm ab.
Es waren sonnige und erlebnisreiche Tage. Der Schulleiter Jan Zmojda verabschiedet die 41 Gäste vom DBG allerdings bei strömendem Regen. Nicht nur der Himmel weinte, sondern auch die Jungen und Mädchen beider Nationen, die in so kurzer Zeit sich so erstaunlich nahe gekommen waren. Lehrer Ekhard Feldhoff sagte in seiner Abschiedsrede: „Und wenn es gelungen ist, dass hier Freundschaften entstanden sind, dann hat auch diese Reise ihren Sinn gehabt."
