AHLHORN - Eine Schulklasse aus Weener eröffnete jetzt mit einem einwöchigen Waldeinsatz die Saison im Waldpädagogikzentrum Ahlhorn. Bis zum Herbst kommen laufend Schulklassen für ein- bis zweiwöchige Jugendwaldeinsätze in das Hüttenlager an der Teichlandschaft. Während die Schüler vormittags unter fachkundiger Aufsicht Bäume schälen, Holz spalten, Wanderwege frei räumen und Bänke bauen, bleibt nachmittags Zeit für selbst organisierte Aktivitäten.
Einen Vorgeschmack auf den Arbeitsalltag gibt es morgens, wenn die Kleingruppen von sieben bis zwölf Uhr in den Wald fahren zum Arbeitseinsatz. Derweil ist für jeweils eine Gruppe im gut geheizten Hüttenlager Küchen- und Hausdienst angesagt: Aufräumen, Abwaschen, Putzen, Tische auf- und abdecken.
Für Klassenlehrerin Christiane Meyer und Fachlehrer Johannes Gehrs ist der Aufenthalt wichtig, damit sich die neu gebildete achte Klasse als Gruppe findet und die Schüler den Arbeitsalltag kennenlernen. Lehrer wie Schüler bekommen untereinander einen anderen Zugang und die Schüler können ganz andere Qualitäten zeigen, als in der Schule. „Draußen, zum Beispiel am Lagerfeuer, gemeinsam Freizeit zu verbringen, ist für die Schüler neu“, so Klassenlehrerin Meyer.
Das Waldpädagogikzentrum Ahlhorn gehört zum Forstamt Ahlhorn. Es ist eines von zehn Waldpädagogikzentren der Landesforsten. Neben den klassischen Jugendwaldeinsätzen, die ein bis zwei Wochen dauern und als Betriebspraktikum anerkannt sind, werden ab diesem Jahr auch einwöchige Bildungsklassenfahrten zu Waldthemen und naturorientierte Erlebnisklassenfahrten angeboten.
