AHLHORN - AHLHORN/LD - Pünktlich zum Schuljahresbeginn startet an der Graf-von-Zeppellin-Schule erstmals das Projekt „Schulsanitätsdienst“ in Zusammenarbeit mit den Johannitern. Schon vor den Sommerferien hatten mehr als 100 Schülerinnen und Schüler Interesse bekundet.

Rektorin Jutta Borchers begrüßt das ehrenamtliche Engagement der Schüler, die sich nicht scheuen, die Ausbildung neben der offiziellen Schulzeit zu absolvieren und sich auch präventiv für das Allgemeinwohl einzusetzen. Die Schulsanitäter werden auf ihren künftigen Einsatz adäquat vorbereitet. Das bedeutet für die Schulleitung auf jeden Fall einen Zuwachs an Sicherheit: „Aber nicht nur das. Der Schulsanitätsdienst fördert das Verantwortungsbewusstsein und das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler“, erklärt Vertrauenslehrerin Ilse Macke, die das Projekt zusammen mit dem JUH-Ausbilder Martin Gobert betreut.

Das Projekt ist für die Johanniter nicht neu. Landesweit in Niedersachsen und Bremen bauten sie inzwischen um die 30 Schulsanitätsdienste auf. Der Schulsanitätsdienst dient dazu, die Inhalte der Ersten Hilfe in praktisches Handeln umzusetzen, durch direkten Praxisbezug und Anerkennung im Schulbereich eine zusätzliche Motivation für das Lernen zu schaffen und bei Schulunfällen den Mitschülerinnen und Mitschülern kompetente Hilfe anbieten zu können. „Soziales Handeln zu praktizieren und dieses für später und außerhalb der Schule einzuüben, ist ein wichtiger Aspekt im Rahmen unseres gesellschaftlichen Erziehungsauftrags“, so Ilse Macke. Die jungen Leute werden durch die Ausbildung in Erster Hilfe zu qualifizierten Helfern und übernehmen soziale Verantwortung.