AHLHORN - „Je mühsamer der Weg war, desto schöner ist das Gefühl, am Ziel zu sein“, sagte am Freitag Klassenlehrer Rudolf Wübbeler bei der Abschlussfeier der Graf-von-Zeppelin-Schule. Wübbeler blendete, stellvertretend für alle Klassenlehrer der Abschlussklassen, zurück auf die verschiedenen „Etappen“ und sprach von einem „Lauf mit vielen Hindernissen“.

„Ihr könnt stolz darauf sein, nun auch dieses Etappenziel erreicht zu haben“, meinte stellvertretende Bürgermeisterin Petra Spille-Kloft. „Nun seid ihr gefragt, etwas daraus zu machen“, so die Vertreterin der Gemeinde Großenkneten.

Rektor Josef Kubiak nannte die jährlichen Entlassungsfeiern den Höhepunkt des Schuljahres. Er verwies darauf, dass die Feier das letzte Mal in dem alten Forum stattfinde. Die Sanierung der Schule stehe an und werde viele Veränderungen bringen. Auch im Leben der Schulabgänger werde es einen Umbau, einen Neuanfang oder, besser gesagt, einen Umbruch geben, so Kubiak.

Die Schülersprecher Merle Deichsel und Ron Richter sprachen in ihrem Rückblick von vielen „lustigen und schönen Momenten“ und dankten besonders auch den Lehrern.

Zur Feier des Tages ließen die Schüler der Realschulklasse 9a in ihrem Stück „Nur ein Traum“ sogar die Titanic durch das Forum dampfen. Die 8b der Hauptschule sorgte für Stimmung mit den Hits aus dem Abba-Musical „Mamma Mia“ und gab auch Besinnliches mit dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse zum Besten. Weitere Beiträge kam von der R8 und der R10, der H8a und dem Wahlpflichtkursus der R9.

Besonders ausgezeichnet wurden Ron Richter und Merle Deichsel für ihr Engagement als Schülersprecher, Nicolas Thomsen für sein besonderes soziales Engagement sowie Nina Bui für hohe Zuverlässigkeit und hervorragendes Arbeitsverhalten. Dennis Kühne, Franziska Giljan und Stefanie Lübke wurden geehrt für hohe Zuverlässigkeit und Einsatz als Beleuchter bei Aufführungen in der Schule.