AHLHORN - AHLHORN/KD - Auf der Dienstbesprechung der Graf-von-Zeppelin-Schule sprach Regierungsschuldirektor Klaus Kapell gestern im Auftrag des Kultusministeriums dem Kollegium Anerkennung aus für besondere Initiativen zur Gewaltprävention. Der Weg, der unter Federführung von Lehrerin Sabine Windhaus eingeschlagen werde, könne beispielhaft auch für andere Schulen sein. Vielleicht stünde am Ende sogar ein ganz neues Erziehungskonzept, meinte Kapell.

Die Umfrage unter allen Schülern zu Gewalterfahrungen, die Sabine Windhaus initiierte, sowie auch das Musical-Projekt zur Gewalt, das Windhaus mit ihrer Klasse einstudierte (die NWZ berichtete), sorgten für Aufsehen. Das blieb dem Kultusministerium nicht verborgen.

Die Auswertung der Umfrage gibt dem Kollegium gute Anhaltspunkte für die Verfeinerung des Schulprogramms und des Sicherheitskonzepts. Durch die bisherigen Initiativen werde zwangsläufig die ganze Frage der gemeinsamen Erziehung der Schülerinnen und Schüler stärker in den Mittelpunkt gerückt, so Kapell.

Das Kollegium beschäftigte sich gestern mit der Überarbeitung des Schulprogramms und sammelte Ideen, um vor allen Dingen die soziale Kompetenz der Schüler zu stärken. Das habe sich als Schwerpunkt herauskristallisiert, so Rektorin Jutta Borchers.