AHLHORN - AHLHORN/KD - Neben den üblichen Ausfällen wegen Grippe und Fortbildung hat sich an der Graf-von-Zeppelin-Schule in Ahlhorn die Situation durch längerfristige Krankmeldungen von mittlerweile drei Lehrkräften in den vergangenen Wochen weiter zugespitzt, was die ohnehin schon knappe Unterrichtsversorgung angeht.

„Ich kann jeden Anflug von Unmut darüber nachvollziehen“, schrieb die Rektorin der Haupt- und Realschule, Jutta Borchers, in einem Elternbrief vom vergangenen Donnerstag und bat gleichzeitig um Verständnis.

Die Schulleitung hofft, dass Anfang bis Mitte Februar zwei schon längere Zeit erkrankte Lehrkräfte ihren Dienst wieder antreten werden. Eine dritte Lehrkraft fällt aber langfristig aus.

Eine bereits eingesetzte Feuerwehrlehrkraft verlässt die Schule zum 1. Februar. Dafür ist laut Konrektor Josef Kubiak Ersatz beantragt. Auch für den zum 1. Februar in Ruhestand gehenden Kollegen Willi Flerlage rechnet Kubiak mit einer Neueinstellung, wie er auf Nachfrage erklärte. „Wir versuchen zurzeit, mit Bordmitteln den Betrieb aufrecht zu erhalten“, sagte Kubiak. Ausfallende Stunden würden zum größten Teil durch erhebliche Mehrarbeit der Kolleginnen und Kollegen aufgefangen.

Es kommt zu Umschichtungen, um Vertretungen in den betroffenen Klassen zu organisieren, was wiederum in anderen Klassen zu Unterrichts-Kürzungen führen kann.