AHLHORN - Die Formel muss heißen „Reaktionsweg plus Bremsweg gleich Anhalteweg“- das wussten die Schüler der 5c der Realschule in Ahlhorn schon ganz genau, als sie Edgar Jensen vom ADAC danach fragte.

Im Rahmen des Projektes „Mobilität“ nahmen die fünften Klassen der Graf-von-Zeppelin- Schule (Haupt- und Realschule) und Schüler der Sprachlernschule in Ahlhorn am Donnerstag an der Aktion „Auto“ vom ADAC teil. Jensen klärte die Schüler am Zeppelinring in Ahlhorn über Bremswege, Verkehrsteilnehmer und den „toten Winkel“ auf. Unter anderem mussten die Schüler Bremswege schätzen sowie selber rennen und bei einer bestimmten Linie zum Stehen kommen. Das war gar nicht so einfach und die Kinder wunderten sich darüber, was sie für einen langen Bremsweg hatten, eh sie stehen blieben. Mit dabei waren die Klassenlehrer Dagmar Brigant (H5a), Eris Gerriets (Sprachlernschule) sowie Oliver Wagemann (R5c).

Auch die Freiwillige Feuerwehr Ahlhorn, Sven Riedemann und Dennis Logemann, trugen ihren Teil zur Verkehrssicherheit bei. Sie zeigten den Kindern, wie lange es dauert, bis ein Auto auf nasser Fahrbahn zum Stehen kommt.

Bereits am Mittwoch hatte das Projekt begonnen. Beim Inlinerparcours in der Sporthalle der Graf-von-Zeppelin-Schule machten die Schüler ihren „Führerschein“ bei Sportlehrerin Almute Klein. Sie lernten den richtigen Umgang mit der Inliner-Ausrüstung, sicheres Fahren und stellten ihr Geschick bei einem Parcours unter Beweis. Des Weiteren fanden Aktionen statt, wie die Vorbereitung auf den „toten Winkel“, ein Fahrradparcours, eine Fahrradkontrolle beim Sportplatz der Schule, Erste Hilfe-Übungen der Johanniter Ahlhorn und ein Sehtest von Block-Optik Ahlhorn.

Das Projekt „Mobilität“ findet jedes Jahr statt. Leiterin ist Ilse Macke, Verkehrsobfrau der Graf-von-Zeppelin-Schule. An drei Tagen (Mittwoch, Donnerstag, Freitag) lernten die Kinder vieles über die Sicherheit im Straßenverkehr. An diesem Freitag geht es in die letzte Runde, bevor der Schulalltag wieder beginnt.