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Bildung 140 Kinder arbeiten in Schul-Projekten

Heinz-Josef Laing

ALTENOYTHE - Die Heinrich-von-Oytha-Hauptschule in Altenoythe baut ihre Nachmittagsangebote für die 380 Schülerinnen und Schüler weiter aus. Aktuell nehmen nach Angaben von Schulleiter Hermann Reiners bis zu 140 Schüler an den verschiedenen Projekten am Nachmittag teil. Als Begründung verweist Reiners auf immer mehr Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind und eine Betreuung der Kinder nicht mehr in ausreichendem Maße gewährleisten können.

Im Mittelpunkt steht an den Nachmittagen die freiwillige Hausaufgabenbetreuung, bei der stets ein Lehrer die Aufsicht führt und qualifizierte Betreuungskräfte auf Honorarbasis die Kinder und Jugendlichen begleiten. Reiners: „Wir setzen aktuell sieben Personen ein, die die Kinder in den sieben Gruppen betreuen. Ich würde mit jedoch noch mehr Zuspruch der Schülerinnen und Schüler wünschen.“ In das tägliche Angebot sind alle Klassen der Schule eingebunden, die auch am Mittagstisch der Schule teilnehmen können.

In der kommenden Woche startet an der Hauptschule ein Babysitterkursus, an dem vorwiegend Mädchen aus den Klassen sechs und sieben teilnehmen. Reiners: „Dabei werden die jungen Mädchen darauf vorbereitet, in ihrer Freizeit als Babysitter jobben zu können. Sie lernen den Umgang mit Verantwortung.“

Absoluter „Renner“ am Nachmittag ist die Arbeit in der Fahrradwerkstatt der Schule, die schon seit 16 Jahren existiert. In angemieteten Räumen an der Altenoyther Schulstraße reparieren die in einer „Schülerfirma“ organisierten Schüler gebrauchte Fahrräder. In diesem Jahr soll ein großer Teil der Zweiräder auf dem Schulfest im Oktober veräußert werden.

In einem nachmittäglichen Workshop „Jugendzentrum“ bereitet Melanie Drees, Mitarbeiterin der Jugendpflege der Stadt Friesoythe, mit Schülern aus allen Klassen die inhaltliche Ausgestaltung der Arbeit im künftigen Frie- soyther Jugendzentrum vor.

Ebenfalls an den Nachmittagen läuft die Mofa-Arbeitsgemeinschaft, in der die Schülerinnen und Schüler ihren Mofaführerschein erlangen können. Weitere Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit Holzarbeiten oder stellen Säfte für den Verkauf durch eine „Schülerfirma“ her.

Internet-Café, Schülerband und Fußballtraining komplettieren die Nachmittagsangebote an der Heinrich-von-Oytha-Hauptschule in Altenoythe. Zudem wird Förderunterricht in den Fächern Deutsch und Englisch angeboten – und gut angenommen, wie Schulleiter Reiners versichert.

Hermann Reiners im Gespräch mit der

NWZ

  zur Zielsetzung der Schule: „Mit unseren Nachmittagsangeboten wollen wir die Schüler von der Straße holen und ihnen eine sinnvolle Beschäftigung ermöglichen. Die Hausaufgabenbetreuung hat dabei einen zentralen Stellenwert.“
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