ALTENOYTHE - Die Fahrradwerkstatt der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe befindet sich nicht nur in neuen Räumlichleiten, sondern hat auch ein neues Outfit erhalten. Seit 1995 arbeiten in Altenoythe Schüler in der Fahrradwerkstatt. Aus kleinsten Anfängen wurde die Werkstatt immer mehr aufgebaut. Zum Schluss musste sie behelfsmäßig in Kellerräumen untergebracht werden. Nach dem die Anmietung des Menricushauses fehlgeschlagen war, hat die Stadt Friesoythe die Geschäftsräume des ehemaligen Lebensmittelgeschäftes Banemann – gegenüber der Schule – anmieten können. Jetzt haben diese Räumlichkeiten auch eine entsprechende neue Beschilderung erhalten.
In der Fahrradwerkstatt werden alte, nicht mehr gebrauchte Fahrräder angenommen. Diese werden entweder repariert oder zerlegt und brauchbare Ersatzteile für Reparaturen gelagert. Die reparierten Fahrräder werden für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt. Schüler, die kein Fahrrad haben und deren Eltern ihm auch kein Fahrrad kaufen können, können sich hier unter Anleitung ihr eigenes Fahrrad zusammenbauen. Andere Schüler können in der Werkstatt ihr eigenes Fahrrad unter Anleitung reparieren.
Im Rahmen der Ganztagsschule konnte Joachim Schütte aus Friesoythe als Betreuer gewonnen werden. Die Leitung der Werkstatt hat seit 1995 Rektor Hermann Reiners. Damit Leute, die alte und nicht mehr genutzte Fahrräder zur Verfügung stellen wollen, sich nicht mehr mit der Schule in Verbindung setzen müssen, wurden in den einzelnen Ortsteilen Sammelstellen eingerichtet: Gerhard Hanenkamp, Feldstraße 63, in Neuvrees; Berthold Eilers, Barßeler Straße 102 in Kampe; Christoph Böhmann, Hauptstraße 16a, in Markhausen; Johannes Olliges, Hauptstraße 20, in Gehlenberg; Johann Stammermann, Am Augustendorfer Weg 5, in Thüle; Manuela Brinkmann, Christopherusstraße 7, in Neuscharrel; Wilfried Timme, Neuenkampsweg 16a, in Friesoythe.
An diesen Sammelstellen kann jeder sein nicht mehr gebrauchtes Fahrrad abgeben. Es wird dort später von der Schule abgeholt.
