Altenoythe - Clowns, Akrobaten und Dompteure bestimmen in dieser Woche das Schulleben in der Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe. Denn die Zirkus Mabema Versaje der Zirkusfamilie Hein aus Jessen-Seyda ist zu Gast an der Oberschule.
Das Team wird im Laufe der Woche mit den insgesamt rund 300 Schülern der Jahrgänge fünf und sieben sowie sechs und acht jahrgangsübergreifend Nummern einstudieren, die dann am Donnerstag und Freitag zur Aufführung gebracht werden. Ganz stilecht ist bereits am Wochenende ein großes Zirkuszelt auf dem Schulhof aufgebaut worden. Dort wird nun fleißig geprobt, damit es am Donnerstag heißen kann: „Manege frei“.
Bereits vor eineinhalb Jahren habe man das Projekt gebucht, erklärte Schulleiter Rasmus Braun im Gespräch mit der NWZ. „Wir hoffen, dass durch dieses Projekt die Schulgemeinschaft weiter zusammenwächst und gestärkt wird“, so Braun. Denn Schüler könnten hier vielleicht ganz neue Stärken an sich und an anderen entdecken. Sich in der Manege vor vielen Zuschauern zu präsentieren, und zwar trotz Lampenfieber – auch eine gute Schule für spätere Bewerbungsgespräche, betonte der Schulleiter.
Am Montagmorgen konnten sich die Schüler der Jahrgänge fünf und sieben – nachdem sich die „Zirkusfamilie“ vorgestellt hatte – zunächst ihr Projekt wählen, bevor die Proben starteten, am Dienstag folgen die Jahrgänge sechs und acht. Geprobt wird nicht nur unter der Zirkuszelt-Kuppel – einige Gruppen werden auch in das Schulgebäude ausweichen.
Um dieses Projekt finanziell stemmen zu können, ist finanzielle Unterstützung notwendig: Die LzO-Stiftung unterstützt das Zirkusprojekt mit 2000 Euro, die EWE-Stiftung ebenfalls mit 2000 Euro sowie der Förderverein der Oberschule mit nochmals rund 1000 Euro. Dafür dankte Schulleiter Rasmus Braun.
Parallel zu dem Zirkusprojekt wird eine Projektwoche ausgerichtet, in der es unter anderem um die Schulhofgestaltung und die Beschilderung geht. Weiterhin soll die Bewerbung für den Wettbewerb „Schule mit Courage/Schule gegen Rassismus“ auf den Weg gebracht werden. Daran nehmen auch die Schüler der Jahrgänge neun und zehn teil.
Wie das Zirkusprojekt gefallen hat, soll in einer Umfrage am Ende abgefragt werden. Zunächst heißt es aber: Proben für den großen Auftritt.
