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Heinrich-Von-Oytha-Schule Drei Schüler nicht bei Facebook

Christine Henze

ALTENOYTHE - „Es sollen gewisse Spielregeln eingehalten werden“, erklärt Harald Nienaber, Beauftrager für Jugendsachen der Polizei Cloppenburg, den Schülern der Klasse 8a der Heinrich-von-Oytha-Hauptschule in Altenoythe. Wichtig sei dies vor allem im Internet, betont der Polizist. Das „World Wide Web“ biete seinen Nutzern ausreichend Möglichkeiten, Täter, Opfer und Zeuge zu werden.

Alle Schüler mit Internet

Schnell kristallisierte sich heraus, dass die Mediennutzung auch in der 8a eine große Rolle spielt. So verfügen alle 22 Schüler über einen Computer mit Internetanschluss. Mehr als die Hälfte der Befragten hat sogar einen Rechner mit Internetzugang im eigenen Zimmer. Und wofür die Mehrheit der Schüler das Netz täglich zwischen drei und vier Stunden nutzt, lag für Nienaber auf der Hand: „Die Jungen spielen und die Mädchen schnacken“.

Neben der allgemeinen Nutzung des Internets bildete das soziale Netzwerk Facebook einen weiteren Schwerpunkt der Unterrichtsstunde. Nach einer kleinen Umfrage, wer alles angemeldet sei, kristallisierte sich heraus, dass nur drei Schüler der Klasse über keinen Facebook-Zugang verfügen.

Valerija (14) berichtete, dass sie etwa 400 sogenannte Freunde habe, was Nienaber mit wenigen Fragen auf Kontakte reduzierte. Wenn die Schüler in ihren Profilen alles von sich Preis geben, würden sie dadurch zu gläsernen Menschen werden. Fremde können mit deren Daten und Bildern alles mögliche anstellen, erklärt der Polizeibeamte.

Achtung der Bildrechte

Vor allem die Rechte am eigenen Bild sollten die Jugendlichen immer im Auge behalten, wenn sie mit ihren Handys Fotos auf Partys machen und ins Netz stellen. Schließlich möchte sich doch niemand mit einem verunstalteten Foto auf Youtube wiederfinden, warnt der Polizeibeamte.

Er empfahl den Schülern, sich möglichst genau zu überlegen, was sie dort angeben und mit wem sie sich anfreunden. Wenn sie sich mit dem Chat-Freund treffen wollen, sollten sie niemals alleine hingehen.

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