ALTENOYTHE - Die Zwillinge Lennart und Maira hat Ingrid Waten (36) aus Sedelsberg am 19. Dezember 2007 zur Welt gebracht. Bereits einige Wochen vor dem Geburtstermin schaute sich Ingrid Waten auf dem Kindersachenflohmarkt in der Altenoyther Hauptschule um und ergatterte einen günstigen Zwillings-Kinderwagen. Jetzt ist die Zwillings-Mutter aus dem Saterland selber eine der Organisatorinnen des Flohmarktes, der erneut am Sonnabend, 20. September, 13.30 bis 15.30 Uhr, in der Heinrich-von-Oytha-Hauptschule stattfindet.
Zur Familie von Ingrid Waten gehören noch die Söhne Alexander (4) und Oliver (6). Ingrid Waten: „Da gab es also schon Stress genug zu Hause, bevor die Zwillinge geboren wurden.“ Ihren Beruf als Bankkauffrau hat die Sedelsbergerin bereits nach der Geburt des ersten Sohnes aufgegeben.
Ihre Erwartungen an den Flohmarkt formuliert die vierfache Mutter so: „Es ist gut, dass man dort für Zwillinge und Einzelkinder gut und günstig einkaufen kann.“ Dieser Empfehlung, so hoffen die Veranstalter, werden auch am 20. September viele Interessierte folgen.
Damit der Flohmarkt erneut ein Erfolg wird, bereitet das Team der Mütter bereits seit einigen Wochen die Veranstaltung vor. Sie findet regelmäßig zweimal jährlich im Frühjahr und im Herbst in Altenoythe statt und erfreut sich Jahr für Jahr steigenden Zuspruchs. Zum letzten Flohmarkt im vergangenen April kamen rund 700 Kaufinteressenten. Alleine in der Zwillingsabteilung boten 40 Verkäufer ihre Waren an. Bei den Angeboten für Einzelkinder war die Zahl der Anbieter noch weitaus größer: 150 Verkäufer kamen in die Altenoyther Hauptschule.
Die Besucher des Flohmarktes kommen aus der gesamten Region Weser-Ems. Mit-Organisatorin Brigitte Baumann: „Das spricht sich herum. Die Leute kommen aus Vechta, Oldenburg, Nordenham oder Leer, weil es der einzige Flohmarkt für gebrauchte Zwillingssachen in der Gegend ist.“ Rita Timmermann ergänzt: „Es gibt Eltern, die sich auf unserem Flohmarkt komplett mit Kinderkleidung und Spielsachen eindecken. Beim letzten Mal kam sogar ein Vater mit einem Einkaufszettel, den seine schwangere Frau ihm mitgegeben hatte.“
