ALTENOYTHE - Bereits gut eine Stunde vor Beginn des Flohmarktes für Zwillingsbedarf und die Ausstattung von Einzelkindern standen die ersten Interessenten am Sonnabend vor der Eingangstür der Hauptschule in Altenoythe. Als die veranstaltenden Frauen und Mütter um 13.30 Uhr die Tür öffneten, war die Zahl der Wartenden bereits auf mehrere hundert Personen angewachsen. Das große Interesse ist leicht erklärt: Der Basar für Zwillingsbedarf ist der einzige seiner Art im ganzen Nordwesten des Landes.

Auch am Sonnabend kamen rund 1000 Menschen in die Hauptschule, um neben Bekleidungstücken auch Spielsachen und Dinge des täglichen Bedarfs für ihre Kinder zu kaufen. Das Angebot war erneut vielfältig. Besonders gefragt waren Kinderwagen. Mit-Organisatorin Rita Timmermann zur NWZ : „Die Zwillingswagen sind besonders begehrt, wenn sie gut gepflegt wurden. Qualität ist sofort weg“.

Organisiert wurde der Flohmarkt erneut von Zwillingsmüttern aus dem Nordkreis Cloppenburg sowie der Mutter-Kind-Gruppe Altenoythe, die den Bereich für Einzelkinder betreut. Erstmals konnten die Veranstalter die neue Cafeteria der Heinrich-von-Oytha-Schule nutzen. Dort sorgte der Förderverein der Hauptschule Altenoythe für den Ausschank von Kaffee und die Ausgabe von selbst gebackenem Kuchen. Rita Timmermann: „Das hat für eine kräftige Entzerrung gesorgt.“ Timmermann und ihre Mitstreiterinnen richteten einen besonderen Dank an die vielen Helfer und Helferinnen, die ehrenamtlich tätig waren. Darunter befanden sich auch zahlreiche Jugendfußballer des Sportvereins Altenoythe und der Hausmeister der Hauptschule, Alfons Drees.

Außerdem sorgten 30 Frauen der Mutter-Kind-Gruppe für den reibungslosen Ablauf des Flohmarktes. Sie hatten insgesamt fünf Kassen eingerichtet. Rita Timmermann: „Dadurch gab es keine langen Wartezeiten. Wir haben gut verkauft. Die Umsätze bewegen sich wieder dem Niveau der vorherigen Flohmärkte.“ Der Flohmarkt findet jeweils im Frühjahr und im Herbst statt.