ALTENOYTHE - Das Gastgeschenk aus Altenoythe sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen. Als die 14 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-von-Oytha-Hauptschule im Mai 2011 ihre Partnerschule in Friesoythes polnischer Patenstadt Swiebodzin besuchten, hatten sie ein komplettes Schlagzeug im Gepäck. In diesem Jahr fällt das Gastgeschenk nicht minder wertvoll aus: Wenn die Schülerinnen und Schüler an diesem Mittwoch in Richtung Polen starten, haben sie eine ganz besondere Arbeit von Stadtschmied Alfred Bullermann dabei. Es handelt sich um zwei Blätter, gestaltet aus Eisen.
Konrektor Wilhelm Wewer und Lehrerin Rita Kühn, die die Gruppe nach Polen begleiten, sehen in dem Geschenk eine ganz besondere Gabe. Es erinnere an die Geschichte der Eisenstadt Friesoythe und sei zugleich eine Einladung an die polnischen Freunde, im September zum Eisenfest die Stadt Friesoythe zu besuchen.
15 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen-Jahrgängen 7, 8 und 9 der Altenoyther Schule machen sich an diesem Mittwoch auf den Weg nach Swiebodzin. Miriam Wite (15) aus Kampe, Henning Hanenkamp (16) aus Neuvrees und Lara Brinkmann (16) aus Friesoythe waren bereits im vorigen Jahr beim Schüleraustausch dabei. Sie haben gute Erfahrungen gemacht und freuen sich auf das Treffen mit ihren gleichaltrigen polnischen Freunden. Über soziale Netzwerke halten sie ständig Kontakt miteinander.
Miriam Witte: „Ich habe die Stadt in guter Erinnerung. Ich freue mich darauf, die netten und offenen Leute aus Swiebodzin wieder zu treffen.“ Auch Henning Hanenkamp hat ähnlich gute Erfahrungen gemacht: „Ich habe viele positive Eindrücke sammeln können. Jetzt möchte ich neue Leute treffen.“ Und Lara Brinkmann erinnert sich gerne an Ausflüge und eine Kanutour in Swiebodzin: „Ich freue mich auf das Wiedersehen mit unseren Freunden.“
Untergebracht sind die Altenoyther in Gastfamilien. Das Programm in Swiebodzin sieht neben Empfängen durch die Stadtverwaltung und die Schule die Teilnahme am Unterricht in Musik, Deutsch und Tanzen vor. Ein Bastelworkshop ergänzt das Angebot. Außerdem stehen verschiedene Ausflüge auf dem Programm. Die Lehrer Wilhelm Wewer und Rita Kühn werden zudem Deutschunterricht mit polnischen Schülern absolvieren.
Wilhelm Wewer: „Der Austausch funktioniert sehr gut. Er bereitet beiden Seiten sehr viel Spaß. In den letzten Jahren haben sich daraus auch viele persönliche Freundschaften entwickelt.“
