ALTENOYTHE - Tatjana Thomann (15) und Kevin Emke (16) sind Feuer und Flamme, seit sie im Herbst 2009 die polnischen Schülerinnen und Schüler aus Swiebodzin getroffen haben. Damals kamen 18 junge Leute aus Friesoythes Partnerstadt zum ersten Schüleraustausch an die Heinrich-von-Oytha-Hauptschule.

Sie verbrachten einige Tage in den Familien der Altenoy­ther Schüler. Tatjana Thomann erinnert sich gerne: „Es war eine schöne Zeit. Wir haben coole Partys gefeiert, waren auf der Bowlingbahn und haben viel unternommen.“ Kevin Emke pflichtet ihr bei: „Wir haben danach immer den Kontakt gehalten und uns geschrieben. Einige wollen uns im Sommer wieder besuchen.“

Tatjana Thomann und Kevin Emke aus der Klasse 9 b stehen beispielhaft für weitere Schüler. Auch Andrea Evers (15) aus der 9 a in Altenoythe hat im vorigen Jahr eine Gastschülerin aus Swiebodzin aufgenommen: „Wir hatten sehr viel Spaß. Ich habe nach wie vor gute Kontakte.“ Vertiefen können die Schülerinnen und Schüler diese Kontakte, wenn sie vom 25. Mai bis 1. Juni 2010 mit ihren Lehrern Rita Kühn und Wilhelm Wewer zum ersten Gegenbesuch der Hauptschule nach Swiebodzin reisen.

Das Programm steht fest. So werden die Altenoyther in polnischen Gastfamilien untergebracht, nehmen am Unterricht in ihrer Partnerschule teil und können auf ein umfangreiches Besuchs- und Besichtigungsprogramm vertrauen. Sie werden die Region rund um die grenznahe Kreisstadt Swiebodzin kennen lernen, am Lagerfeuer ihre Freundschaften vertiefen können und an Integrations- und Sportspielen teilnehmen.

Lehrerin Rita Kühn formuliert ihre Erwartungen an die deutsch-polnische Partnerschaft: „Wir möchten die Kontakte unter den Schulen weiter ausbauen und die Städtepartnerschaft auch über die Schulen hinaus mit Leben füllen.“ Wilhelm Wewer, Konrektor der Heinrich-von-Oytha-Schule: „Wir haben neben der Schule inzwischen auch herzliche Kontakte zur Stadtverwaltung und zum Bürgermeister in Swiebodzin geschaffen. Das möchten wir gerne dauerhaft vertiefen.“