ALTENOYTHE - ALTENOYTHE/KRF - Mit tollen musikalischen und schauspielerischen Leistungen begeisterten die Mädchen und Jungen der Gerbert-Schule Altenoythe ihr Publikum bei einigen Märchenaufführungen. Gezeigt wurde die Geschichte „Der Hase und der Igel“, die die Lehrerin Meike Horn mit den Kids einstudiert hatte, „Der Rattenfänger von Hameln“, diese Geschichte hatten Christine Kemper und Sandra Wilgen mit den Kindern geübt und in einer modernen Fassung mit „coolen“ Sprüchen der heutigen Jugend wurde „Rotkäppchen und der Wolf“ gezeigt. Regie führten dabei die Betreuungskräfte Christa gr. Hillmann und Eva Struve.

Zudem gehörten instrumentale sowie gesangliche Darbietungen zum Aufführungsprogramm und unterstrichen die guten Leistungen der Schüler. Die Flöten-AG unter der Leitung von Nicole Fuhler spielte kleine Stücke von Mozart. Die kommissarische Leiterin der Altenoyther Grundschule, Hildegard Wichmann, begrüßte zum Schulfest zu den Aufführungen, die in der Pausenhalle der benachbarten Hauptschule gezeigt wurden, die zahlreich erschienenen Eltern, Großeltern und Geschwister. Ihr Dank galt Kindern, Eltern sowie dem Kollegium, die in wochenlanger Arbeit das Schulfest vorbereiteten und großen Aufwand betrieben hatten.

In den Arbeitsgemeinschaften, die von Eltern, Betreuungskräften und Lehrern geleitet wurden, sei von den Schülern viel auswendig gelernt, geübt, gebastelt und gemalt worden, betonte Wichmann. Sie lobte, dass sich alle engagiert hätten, damit zur Aufführung in punkto Bühnenbild, Kostüme und Maske alles perfekt sei. Die kleinen Akteure, Schauspieler wie Musiker fühlten sich auf den Brettern, die die Welt bedeuten, sichtlich wohl und spielten gekonnt wie Profis, Lampenfieber war ihnen nicht anzumerken.

Die pädagogisch wertvollen Stücke vermitteln den Schülern in den spannenden Märchen viele neue Erfahrungen: dass man nicht zu leichtgläubig sein darf, Dinge hinterfragen muss und dass Unrecht sowie Betrügereien nicht lohnen. Wie auf den großen Bühnen der Welt gab es auch nach den Aufführungen der Ensembles der Gerbert-Schule nach den Premieren starken, langanhaltenden Applaus für Schauspieler und Regisseure. Nach den Bühnendarbietungen stand im Rahmen des Schulfestes „Sport und Spiel“ auf dem Pausenhof im Programm. Insgesamt wurden zwölf Spiele wie Wettlaufen in großen Stiefeln, Nägel einschlagen, Lanzenspiel und Erbsen suchen angeboten. Wer auf einer „Laufkarte“ sechs Spiel-Teilnahmen nachweisen konnte, durfte sich über ein Eis oder nach den Ferien über einen Tag Hausaufgaben frei freuen.

Bei neun Spiel-Teilnahmen verdoppelte sich die Belohnung. Der Erlös aus der Veranstaltung kommt den Kindern zugute. Eine Woche zuvor waren Schüler und Lehrer im Rahmen eine Schulaktion mit Inlinern unterwegs. Dabei wurden insgesamt zehn Kilometer zurückgelegt. Die Tour führte unter Polizeibegleitung über den Altenoyther Esch, Cavens, Hohefeld und Pirgo zurück zur Schule.