Altmoorhausen - Ingrid Schoof ist eine großzügige Frau. Die ehemalige Psychotherapeutin fördert mit der nach ihr benannten Stiftung schon seit 2008 Projekte innovativer Pädagogik. Jetzt wurde erneut der Kindergarten Altmoorhausen bedacht. Bereits 2017 durfte sich die Einrichtung über eine Spende von Schoof freuen. Zu der symbolischen Übergabe war auch Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew gekommen.
Das hochwertige Holzspielzeug im Wert von mehreren Tausend Euro sieht zunächst etwas unspektakulär aus. Das ist allerdings genau Schoofs Anliegen. „Das Spielzeug soll die Kreativität der Kinder fördern“, sagt Schoof, die bei der Grundschule Wüsting als ehrenamtliche Lerntherapeutin tätig ist.
Häufig sei bei Spielsachen zu viel vorgegeben. Mit einfach gehaltenen Utensilien werde unter anderem die Problemlösefähigkeit angeregt und so auch das Selbstvertrauen weiter gestärkt. „Kinder verinnerlichen sehr schnell das Gefühl von Versagen. Oft fehlt die Selbstüberzeugung in die eigenen Fähigkeiten.“
Klar, dass das Engagement Schoofs auch beim Huder Bürgermeister gut ankommt. Lebedinzew freue sich außerordentlich über den Einsatz der Huderin.
Es gebe zum einen die Pflichtaufgaben seitens der Gemeinde. Die Kür aber stelle das zusätzliche Engagement von Menschen wie Ingrid Schoof dar, die auch noch eine Philosophie mitbrächten.
„Die Materialien werden von den Kindern intensiv genutzt“, freut sich Vanessa Bohlen, Leiterin des Kindergartens. Auch bei den Eltern stießen die Holzspielsachen auf breite Zustimmung. Die Gegenstände, wie Tunnel, Kisten oder Holzringe, richten sich in erste Linie an Kleinkinder, weiß Leiterin Bohlen. Doch mit der symbolischen Übergabe der Holzspielsachen ist Schoofs Mission noch lange nicht beendet. „Ich würde gern noch viel mehr tun“, sagt sie.
Zum Abschluss durfte sich die Spenderin noch über einen von den Kinder selbst gebastelten Meisenknödel für den Garten freuen.
