Wildeshausen - Klassentreffen sind aktueller denn je. Die Ehemaligen kommen in die Jahre. Gerne lassen die Beteiligten die guten alten Zeiten wieder aufleben, so wie beim 60. Klassentreffen des Abschlussjahrgangs 1955 der Mittelschule Wildeshausen.

Dabei sticht dieses Treffen aus der Reihe, denn seit der Entlassungsfeier haben sich die zehn Jungen im jährlichen Rhythmus immer wieder getroffen. Das erste Mal gleich nach der Schulentlassung. Streng genommen war es des-halb auf Gut Altona bereits das 61. Klassentreffen.

Und das fand wiederum an zwei Tagen statt: Am ersten Abend trafen sich die einstigen Jungen zu ihrer Sitzung – streng nach der Satzung, die sie sich gleich nach dem letzten Schultag 1995 gegeben hatten.

Dabei stand selbstverständlich der Rückblick auf die legendären Treffen an. Die fanden immer im Gasthof „Zum Alten Wittekind“ statt.

Am zweiten Abend war das gemeinsame Treffen mit den 14 einstigen Schülerinnen aus der Klasse von damals angesagt – eine Zusammenkunft, die nur alle fünf Jahre stattfindet.

Mit zum 60. Treffen eingeladen worden war der ehemalige Leiter der heutigen Realschule, Steffen Akkermann. Er vertrat damit den damaligen Schuldirektor Tjarks.

Die weiteste Anreise hatte übrigens Monika Mössner, die aus der Schweiz eigens nach Wildeshausen gereist war.

Walter Ulrich aus Dötlingen hatte das Programm für das 60. Treffen organisiert. Dazu gehörten neben dem Empfang der ehemaligen Mittelschüler auf Gut Altona noch der Besuch des Essgartens von Heike und Frits Deemter in Barjenbruch in der Samtgemeinde Harpstedt, eine Besichtigung bei Getränke Nordmann in Wildeshausen sowie ein gemeinschaftliches Abendessen.