APEN - Die Verteilung von Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II war Thema der jüngsten Sitzung des Schulausschusses. So stehen der Gemeinde aus diesem Fördertopf insgesamt 37 022 Euro für die Förderung der Schulinfrastruktur zur Verbesserung der Medienausstattung zur Verfügung. Diese Summe darf aber von der Gemeinde nur abgerufen werden, wenn sie selbst noch einmal 4114 Euro beisteuert. Mit dem Geld sollen die Schulen sich im Bereich neuer Unterrichtsmedien besser für die Zukunft aufstellen können. So könnten Medienwände angeschafft werden oder EDV-Vernetzungen der Klassenräume umgesetzt werden.
Die Ausschussmitglieder sprachen sich dafür aus, 55 Prozent dieser Summe an die Haupt- und Realschule (HRS) Augustfehn zu geben und die restlichen 45 Prozent unter den Grundschulen der Gemeinde aufzuteilen. Demnach soll die HRS 22 624,80 Euro erhalten. Die anderen Beträge werden je nach Schülerzahl der Grundschulen errechnet. So gehen 5530,32 Euro an die Grundschule Apen (144 Schüler), 6951,30 Euro an die Janosch-Grundschule Augustfehn (181), 3072,40 Euro an die Grundschule Am Stahlwerk (80) und 2957,18 Euro an die Grundschule Nordloh (77). Die Grundschulen sind nun aufgefordert, der Gemeinde ein Konzept vorzulegen, wie sie diese Budgets nutzen wollen. Dabei müssen die Vorgaben beachtet werden, die an die Fördermittel des Bundes geknüpft sind.
