APEN - Beteiligt waren neben der Grundschule auch die Außenstellen von Gymnasium und HRS. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache.

von kerstin schumann

APEN - Um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, ist eine gemeinsame Aufgabe oft hilfreich. Dieses Wissen haben sich die Pädagogen unterschiedlicher Schulformen zunutze gemacht und die Kinder ermutigt, Bilder für einen Kalender zu malen. Jungen und Mädchen der Jahrgänge eins bis sechs der Grundschule Apen sowie der Außenstellen der Haupt- und Realschule (HRS) und des Gymnasiums haben in die Farbtöpfe gegriffen und ihre Fantasie schweifen lassen. Herausgekommen ist ein erster Kunstkalender, der bunt und fröhlich daherkommt.

„Jede Schule sollte einen Beitrag leisten. Uns war es wichtig, dass auch die Schüler der Außenstellen den Standort in Apen als Heimat empfinden und sich nicht als Ableger fühlen“, beschreibt Martin Klar, Konrektor der HRS, das Motiv für das Projekt.

Alle Schüler haben sich daraufhin passend zu den Monaten Motive überlegt und losgelegt. „Das war nicht so einfach, im Herbst beispielsweise Schnee zu malen oder an Ostereier zu denken“, erinnert sich Ines Rensinghoff, Leiterin der Außenstelle des Gymnasiums, an manche Schwierigkeiten der kleinen Künstler. Der Spaß stand jedoch bei allen Teilnehmern im Vordergrund, wie auch Grundschulleiter Hajo Twarz weiß: „Kinder malen unbefangen und gerne“. Hinterher wurden die Ergebnisse verglichen und von manchen Schülern als Anregung zum Nachahmen empfunden.

Die Qual der Wahl hatte dann die Jury, die zwölf Monatsbilder plus das Deckblatt auswählen musste. Einfach gestaltete sich am Ende nur das Dezemberblatt: Es zeigt ein „Puzzle“ aller in der 5 f gemalten Bilder.

Etliche der 600 gedruckten Exemplare, die von der Außenstelle des Gymnasiums vorfinanziert wurden, sind bereits verkauft. Weitere können in den betreffenden Schulen bestellt werden.