Essen - Die Grundschule Bevern soll mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 offiziell eine offene Ganztagsschule sein. Mit dem entsprechenden Antrag der Schule an die Schulbehörde ist der Rat der Gemeinde einverstanden. Das hat er am Montagabend während seiner letzten Sitzung in 2013 vor etwa 20 Zuhörern einstimmig bekundet. Die mit Beginn des laufenden Schuljahres in der Schule begonnene Testphase mit Betreuungsangeboten an zwei Nachmittagen in der Woche sei erfolgreich verlaufen.
Beschlossen hat der Rat auch die Einrichtung eines Seniorenbüros, in dem Senioren beraten werden und bei zu erledigenden Angelegenheiten Hilfestellungen erhalten. Das Angebot soll durch von der Gemeinde zu bezahlende Honorarkräfte gesichert werden.
Den Bebauungsplan Nr. 7 d „Bevern, Kirchstraße, Beverner Straße“ hat der Rat der Gemeinde einstimmig als Satzung beschlossen. Damit hat der Rat die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass im Geltungsbereich dieses neuen Planes gebaut werden kann. Gelten wird der Plan in Bevern in etwa für den gemeindeeigenen früheren Hofraum „Niehe“ an der Ecke Beverner Straße/Kirchstraße und für ein etwa 40 Meter tiefes Grundstück, das nach Osten hin dem Gelände „Niehe“ größtenteils gegenüber liegt. Auf dem Gelände „Niehe“ können etwa 16 Wohnhäuser gebaut werden und auch ein neues Gerätehaus für die Beverner Feuerwehr. Auf dem östlich der Kirchstraße gelegenen Gelände können sich Gewerbebetriebe niederlassen. Gebaut werden kann im Geltungsbereich des neuen Bebauungsplans aber erst, so Bürgermeister Georg Kettmann, wenn Archäologen das Gelände untersucht und eventuelle Funde sichergestellt haben. Das könne noch Monate dauern.
Die sechste Änderung des Bebauungsplanes Nr. 5 a „Essen-Ortskern, nördlicher Teil“ ist bei einer Gegenstimme ebenfalls als Satzung beschlossen worden. Dadurch hat der Rat die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Grundstücke „Wilhelmstraße 16 – 20“ als Mischgebiet gelten und die derzeitige Grünanlage an der Berliner Straße als Bauland genutzt werden kann. An der Wilhelmstraße hat der Gemeinderat bisheriges Wohngebiet in Mischgebiet umgewandelt, damit ein Reifenhandel sein an der Wilhelmstraße gelegenes Betriebsgelände langfristig optimaler nutzen kann.
