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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Organisation: Auch am Heimarbeitsplatz produktiv sein

17.05.2014

Berlin Lange Arbeitswege, Stress im Berufsverkehr und Ärger im Büro: Darauf würde jeder gerne verzichten. Wer von zu Hause arbeitet, hat diese Probleme nicht – aber eventuell andere.

Denn das Homeoffice passt nicht zu jedem. Um in den eigenen vier Wänden genauso produktiv zu sein wie in der Firma, braucht es Disziplin und gutes Zeitmanagement.

Von zu Hause aus zu arbeiten, ist inzwischen keineswegs selten: Jeder dritte Berufstätige macht das gelegentlich oder regelmäßig. Das hat eine repräsentative Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom von 2013 ergeben. 79 Prozent glauben, mit diesem Modell Job und Familie besser vereinbaren zu können.

Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, haben oft auch weniger Zeitdruck und können sich den Tag flexibler einteilen, sagt der Psychologe Dietrich Manzey. Er arbeitet am Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Berlin. Doch die Heimarbeit habe auch ihre Schattenseiten. Gerade weil der Zeitdruck fehlt, fingen viele an, zu trödeln oder Wichtiges auf später zu verschieben.

Wer im Homeoffice erfolgreich sein will, sollte deshalb zunächst einmal darauf achten, Wohn- und Arbeitsbereich strikt zu trennen, rät Christian Weilmeier, Motivationscoach in Berlin. Ideal sei ein eigenes Arbeitszimmer. Bei der Ausstattung lohnt es sich, in Büromöbel zu investieren – und als Schreibtischstuhl nicht einfach den Klappstuhl aus der Küche zu nehmen. Gute Bürostühle können individuell auf die Größe des Einzelnen angepasst werden.

Vom Laptop rät Weilmeier im Homeoffice ab. Menschen, die täglich in den heimischen vier Wänden arbeiten, sollten sich lieber einen PC mit stationärem Bildschirm und eigener Tastatur zulegen. Das vermeide zu nahes Sitzen vorm Bildschirm und schone die Augen.

Um Wichtiges nicht auf die lange Bank zu schieben, sollten Berufstätige im Homeoffice sich einen Zeitplan machen. „Am besten stellen Heimarbeiter sich den Ablauf des nächsten Tages am Vorabend zusammen“, rät Weilmeier. Wer nach dem Motto „Womit fang ich denn heute an?“ in den Tag starte, schaffe meist nicht viel, ergänzt Prof. Michael Kastner vom Institut für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin in Herdecke. Gefährlich sei, Stück für Stück nachlässiger zu werden. Heimarbeiter nehmen sich deshalb am besten einen festen Arbeitsbeginn vor – und halten sich daran.

Wichtig auch: Kontakt zur Firma halten. Dafür kann man sich nette Kollegen suchen. Ein täglicher Anruf oder E-Mail-Kontakt hilft gegen den „Informationsabriss“.

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