Frau Keltsch, sechs Jahre lang haben Sie als Schulelternratsvorsitzende aktiv Einfluss genommen auf die Entwicklung der Grundschule Dürerstraße. Was sollten Ihre Nachfolger mitbringen?
KeltschSie müssen einen Blick aufs Ganze haben, nicht nur auf ihr eigenes Kind und dessen Klasse. Es wäre gut, wenn sie voller Tatendrang sind, sich mit Lust, Zeit und Engagement einbringen können und wollen.
Welches sind die nächsten Herausforderungen für Ihre Nachfolger?
KeltschEs wird weitere Veränderungen im Zuge der Inklusion geben. Eltern können und sollten sich da einsetzen. Verkehrssicherheit ist natürlich immer ein Thema. Im Übrigen: Eltern können auch neue Ideen aufgreifen und in die Schule einbringen.
Wie würden Sie die Einflussmöglichkeiten für Eltern in der Schule beschreiben?
KeltschAn dieser Schule sind diese Möglichkeiten sehr groß, die Leitung ist da sehr offen. Wer sich engagieren möchte, der hat hier viele Chancen.
Wo liegen Stärken, wo die Schwächen dieser Schule?
KeltschDie Stärken liegen ganz klar im Miteinander, in der Offenheit für einen ständigen Wandel. Die Schwächen? Sicherlich könnte es mehr Lehrerstunden geben, die Schule könnte auch eine Frühbetreuung gebrauchen. Aber das sind Fragen, bei denen spielen Geld und Politik eine Rolle, die liegen nicht im Ermessen dieser Schule.
Gehen Sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge?
KeltschNein. Mit zwei weinenden Augen. Aber mein Kind ist jetzt in der 4. Klasse, die Amtszeit der Elternratsvorsitzenden dauert zwei Jahre. Ich will das Amt nicht blockieren. Es haben sich ja zwei Neue gefunden, die das Amt mit Spaß weiterführen wollen.
