Wildeshausen - Im Gastronomiebereich der Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen wuselten die Schüler durcheinander. In der Küche schwangen einige die Kochlöffel, der Speisesaal wurde festlich eingedeckt. Zwischendurch gaben die drei Lehrerinnen Anweisungen – auf Deutsch und auf Polnisch.

Vom 16. November bis zum 29. November sind sechs Schülerinnen der polnischen Berufsschule in Kurzetnik in Wildeshausen zu Gast. Kurzetnik liegt im Partnerlandkreis von Wildeshausen. Sie besuchen in der Zeit nicht nur die BBS, sondern machen auch ein Praktikum im Hotel und Restaurant „Wildeshauser Hof“ und im Restaurant „Altes Amtshaus“. Nach der Schule wollen alle in der Gastronomie arbeiten.

„Uns gefällt es hier gut, es ist besser als in Polen“, sagte Wiktoria Wyzlic. Und auch die deutschen Schülerinnen hatten Spaß an dem Austauschprogramm. Mit Deutsch, ein bisschen Englisch und der Übersetzungshilfe einer Mitschülerin verständigten sie sich in der Küche. Jana Kurpiewska kam vor drei Jahren nach Wildeshausen. Da sie sowohl Deutsch, als auch Polnisch spricht, kann sie helfen, bevor Missverständnisse entstehen.

Projektbetreuerin in Wildeshausen ist Lehrerin Christa Evers. Sie wird unterstützt durch Caecilia Kalkhoff und die Deutschlehrerin der Austauschschülerinnen, Miroslawa Ochlak. Das Betriebspraktikum im Ausland wird durch das EU-Förderprogramm „Erasmus +“ gefördert.