Ramsloh - Bisher hatten sich die ehemaligen Abiturienten der Klasse G13 von 1961 des Clemens-August-Gymnasiums alle fünf Jahre in Cloppenburg getroffen. Dann hatte Studiendirektor i.R. Heinrich Burrichter aus Cloppenburg aber die Idee, dass man doch einmal den Nordkreis besuchen könnte, der vielen Ehemaligen kaum bekannt war, aber noch als „Schaopsdonnerland jenseits des Jordans“ (Küstenkanal) in Erinnerung geblieben war.
Da traf es sich gut, dass Friedrich Giese, Realschulkonrektor i.R., seit 1964 im Saterland wohnt und besonders die schulische Entwicklung in mehr als 50 Jahren miterlebt hat. So trafen sich die elf ehemaligen Klassenkameraden zu Kaffee und von Annelen Heyens aus Ramsloh-Hollen gebackenem Kuchen in der Hütte der idyllischen Gartenanlage von ihr und Hans Heyens. So waren die Teilnehmer ausreichend vor dem unbeständigen Wetter am Pfingstsonntag geschützt. ◘
Innerhalb weniger Minuten ergab sich ein reger Gedankenaustausch. Ob Wirtschafts- oder Steuerberater, Dr. Dipl.-Kaufmann oder Lehrer, Realschulkonrektor, Rektor oder Studiendirektor, Hotelier oder Prof. Dr. med von der Universität: Sofort waren die ehemaligen Klassenkameraden wie früher beim „Du“.
Nach gut zwei Stunden fuhren sie zusammen zum Schulzentrum Saterland in Ramsloh, wo Giese im Computerraum eine Power-Point-Präsentation zur Sprache und Entwicklung – besonders auch aus schulischer Sicht des Saterlands – und zu touristischen Besonderheiten vorführte. Die ehemaligen Mitschüler zeigten sich anschließend äußerst positiv beeindruckt von einem kurzen Rundgang durch das Schulzentrum, in dem sie früher selbst zur Schule gegangen sind.
Den Abschluss bildete am Abend ein gemeinsames Abendessen im Saterländer Hof in Ramsloh. Schade sei es gewesen, dass von den 16 noch lebenden Mitgliedern der ehemals 27-köpfigen Abiturklasse viele aus unterschiedlichen Gründen nicht anwesend sein konnten, hieß es. Die gesamte Gruppe hofft, dass es in drei Jahren wieder klappt, ◘wenn sich die ehemaligen Klassenkameraden in Lohne treffen werden. Man war sich einig, dass es nicht wieder fünf Jahre sein sollten, denn 2019 werden die ersten bereits die 80 erreicht oder schon überschritten haben.
