Abbehausen - Den Siedlungsspuren im Butjadinger Watt und im Langwarder Groden geht die Arbeitsgruppe Landesgeschichte im Rüstringer Heimatbund bei ihrem nächsten heimatkundlichen Klönabend nach. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 1. August, im Landhotel Butjadinger Tor in Abbehausen statt. Beginn: 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind willkommen.
Referent ist der Mitarbeiter des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung (NIhK) in Wilhelmshaven, Dr. Martin Segschneider. Forschungsprojekte am NIhK erfassen seit einigen Jahren systematisch alle Siedlungsspuren im Niedersächsischen Wattenmeer. Von besonderem Interesse ist dabei das Butjadinger Watt.
Denn seit langem ist bekannt, dass Deichlinien im 16. bis 18. Jahrhundert immer wieder zurückverlegt wurden. Vereinzelte Funde im Watt zeugen davon. Historische Quellen sowie alte Landkarten geben darüber Auskunft.
Überraschend, so Hans-Rudolf Mengers als Leiter des Klönabends, konnten nun auch bei den Renaturierungsarbeiten im Langwarder Groden umfangreiche Siedlungsspuren entdeckt werden. Sie sollen in dieser Veranstaltung erstmals in einem Vortrag vorgestellt und in den besiedlungsgeschichtlichen Zusammenhang Butjadingens eingeordnet werden.
