AUGUSTFEHN - Eine Woche verbrachte die Gruppe in Augustfehn. Der Kontakt kam vor drei Jahren zustande. Es entstanden Freundschaften.

von hildburg lohmüller

AUGUSTFEHN - Viele neue Eindrücke werden Agatha, Natalie, Piotr, Pawel und die anderen Schülerinnen heute mitnehmen, wenn sie die zehnstündige Busfahrt nach Hause antreten. 20 Schülerinnen, zwei Schüler und vier Lehrkräfte waren knapp eine Woche zu Gast in Augustfehn. „Die 15- und 16-jährigen Schüler wohnen bei den Familien ihrer deutschen Mitschüler in Augustfehn und fühlen sich sehr wohl hier“, erzählt Jolanta Lapaj, Deutschlehrerin in Posen.

Bestand hat die Verbindung zu Posen, die über die Schuldirektorin der Augustfehner Partnergemeinde Gizalki entstanden ist, bereits seit drei Jahren. Zweimal waren Schüler der Augustfehner Haupt- und Realschule in Posen und vor zwei Jahren fand der erste Gegenbesuch der Polen in Augustfehn statt. „Die deutschen und polnischen Schüler bleiben über E-mails und Sms auch weiterhin in Verbindung“, freut sich Jolanta Lapaj.

Das viertägige Programm führte die polnischen Schüler nach Bremen, Oldenburg, Borkum und mit Fahrrad und Draisine durch das Ammerland. Ferner gab es einen Grillabend und das WM-Fußballspiel Deutschland-Polen haben sie natürlich gemeinsam mit ihren deutschen Mitschülern der achten Klasse geschaut.

„Ermöglicht wird dieser Schüleraustausch durch Förderung des Deutsch-polnischen Jugendwerkes und des Landkreises Ammerland“, erklärt Hauke Behrens. Als Lehrer der Realschule Augustfehn organisierte er gemeinsam mit Hans-Hermann Pastoor das deutsch-polnische Programm, an dem alle drei achten Klassen der Realschule beteiligt waren.

„Unsere Jugendlichen schätzen die Gastfreundschaft und die Harmonie“, so Jolanta Lapaj, die sich schon jetzt auf den Gegenbesuch der Augustfehner Schüler im kommenden Frühjahr freut.