AUGUSTFEHN - Viel zu erzählen hatten sich die ehemaligen Schüler der Realschule Augustfehn. Die Teilnehmer hatten gemeinsam von der siebten bis zur zehnten Klasse die Schulbank gedrückt.

25 Jahre nach der Schulentlassung trafen sich jetzt 22 Schüler der ehemals 30-köpfigen Klasse auf dem Schulgelände in Augustfehn. „Es ist bereits unser drittes Wiedersehen, aber es ist jedes Mal wieder toll“, freute sich Rainer Fürste, der das Treffen gemeinsam mit Torsten Oltmanns, Andreas Baumann, Dörthe Hillmann, Anja Viehweger und Kersten Brinkmann organisiert hatte.

Viele der ehemaligen Schüler wohnen noch oder wieder in der näheren Umgebung, weitere waren unter anderem aus Düsseldorf, Glücksburg und Hannover angereist. Nach dem Kaffeetrinken im Klassenraum der Haupt- und Realschule wurden Dias von den Klassenfahrten in die Holsteinische Schweiz, nach Goslar und nach Berlin gezeigt, die viele Erinnerungen wieder lebendig werden ließen.

Auch erinnerten sich einige Teilnehmer an die schöne Zeit, als sie in der „Tafo“ (Tanzformation) mitgewirkt hätten. Lehrer Ingo Zach hatte zu ihrer Schulzeit diese Formation gegründet, die sehr erfolgreich war und unter anderem auch Auftritte in Braunschweig hatte. Sehr verbunden ist Klassenlehrer Herbert Stabel noch heute den Schülerinnen und Schülern. Diese Klasse, die er als junger Lehrer ab der zweiten Hälfte des siebten Schuljahres übernommen hatte und bis zum Abschluss führte, war seine erste als Klassenlehrer: „Ich war damals mehr so der „große" Bruder“, sagt Stabel.

Einige der Ehemaligen stünden noch immer in Kontakt. Eine Männerrunde, bestehend aus fünf Klassenkameraden, trifft sich seit 1983 einmal jährlich. Insgesamt hätten sie eine tolle Klassengemeinschaft gehabt, lobten viele.

Nach dem Schulbesuch kehrten die Besucher des Klassentreffens in die „Hengstforder Mühle“ ein. Hier trafen sich die ehemaligen Klassen R10a und R10b. Beim und nach dem Abendessen fanden die Klassenkameraden reichlich Zeit zum Plaudern und zum Austauschen von Erinnerungen.