AUGUSTFEHN - Temperamentvolle Tanzbewegung, peppige Musik, spezielle Lichteffekte: 23 hochmotivierte Mädchen haben am vergangenen Wochenende an einem Tanzworkshop mit Übernachtung in der Oberschule Augustfehn teilgenommen. Die Idee, Organisation und Choreographie lag bei den Zehntklässlern Daniela, Ilona und Juliane. Die 16-Jährige und die 15-Jährigen leiten bereits im zweiten Jahr die Tanz-AG „Let’s dance“ an der Oberschule sowie in ihrer Freizeit einen HipHop-Kursus im Aper Fitness-Studio. „Wir haben einfach viel Spaß am Tanzen“, strahlen die drei Jugendlichen.
Eine Anfrage bei Renke Thye von der Jugendpflege stieß auf positive Resonanz: „Tanzen ist eine sinnvolle Beschäftigung“. Und auch die Schulleitung habe diesem Workshop sofort zugestimmt, erklärte er.
Nach einer ersten Kennenlernrunde am Freitagnachmittag wurde eifrig geübt. „Morgen müssen wir perfekt sein“, spornt Daniela die acht- bis 16-jährigen Tänzerinnen an. So richteten sich bei den Proben alle Augen auf Ilona, Daniela und Juliane, die einen Teil der Choreographie vorgaben, aber auch auf die Kreativität der Teilnehmer bauten. „Warte, noch keine Musik“, ruft Ilona schon mit leicht heiser Stimme, denn noch hatten nicht alle ihre Positionen eingenommen.
Insgesamt wurden 15 Tänze – Contemoary Dance, HipHop, Modern HipHop, New Style und Normal – einstudiert. Um Musik und Licht kümmerten sich drei Schüler der AG Bühnentechnik. Der Auftritt am Sonnabend begeisterte die Zuschauer. Auch Bürgermeister Matthias Huber ließ sich diese Tanzshow nicht entgehen.
Die drei Organisatorinnen waren von der Resonanz auf diesen Workshop begeistert. So hat Yvonne mitgemacht, weil sie Tanzen „cool“ findet, Jamie, weil es Spaß macht, Lara, weil Tanzen ihr Hobby ist und Lea, weil auch die große Schwester dabei ist.
Neben dem Tanzen, das Konzentration und Kondition erforderte, sorgten Verschnaufpausen mit Mahlzeiten und einem Videofilm für Abwechslung. Die Verpflegung wurde von der Jugendpflege organisiert, wobei auf gesunde Ernährung Wert gelegt wurde. Übernachtet wurde in Klassenräumen auf Luftmatratzen, die Aufsicht hatte Jugendgruppenleiterin Franziska Ostendorf.
