Friesland/Wilhelmshaven - Die ambulante Hospizarbeit Wilhelmshaven-Friesland – die Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden zu Hause – hat einen neuen Namen. Im Rahmen einer Satzungsänderung haben die Vereinsmitglieder der Hospiz-Initiative Wilhelmshaven-Friesland sich den neuen Namen „Ambulanter Hospizdienst“ gegeben. Der Verein möchte mit dem neuen Namen noch mehr und noch deutlicher seine Kernaufgabe, die häusliche Begleitung von Sterbenden, hervorheben.
Hintergrund ist, dass es immer häufiger zu Verwechslungen mit dem stationären Hospiz in Jever kommt. „Mit dem neuen Kinder- und Jugendhospiz in Wilhelmshaven wurde es für viele noch unübersichtlicher und es wurde immer öfter die Frage gestellt, wer ist wer und wer macht eigentlich was?“, sagt Norbert Stieglitz vom Hospizdienst.
Seit Bestehen des Friedel-Orth-Hospizes in Jever gibt es enge Zusammenarbeit. Beim Kinder- und Jugendhospiz wird es nicht anders sein. „Dennoch ist der Ambulante Hospizdienst ein eigenständiger Verein geblieben, der als einzige Hospiz-Organisation in Wilhelmshaven und dem nördlichen Landkreis Friesland ambulante Hospizarbeit anbietet“, betont Stieglitz.
Neben dem neuen Namen hat sich der Verein auch ein neues, frischeres Logo zugelegt. Er erhofft sich davon einen größeren Wiedererkennungseffekt.
Der neue Name des Vereins ändert nichts an den Hilfen, die den Betroffenen, Angehörigen und Hinterbliebenen seit fast 20 Jahren angeboten werden. Nach wie vor gibt es neben der Begleitung Sterbender die Trauergruppen und Trauercafés. Dort können sich in geschütztem Rahmen Hinterbliebene austauschen. Zu den Angeboten zählt auch weiter die ambulante Betreuung von Familien, die ein todkrankes Kind haben.
Auch die Projektwochen „Hospiz macht Schule“ werden weiter regelmäßig an Grundschulen der Region durchgeführt, die Ausbildung Ehrenamtlicher für die ambulante Begleitung Schwerstkranker und Sterbender wird fortgesetzt.
