BAD ZWISCHENAHN - BAD ZWISCHENAHN - „Das, was er geleistet hat, muss man erst einmal hinbekommen. Bei uns am Gymnasium Bad Zwischenahn/Edewecht geht wirklich eine Ära zu Ende.“
Oberstudiendirektor Bernd Pohlig würdigte zum Schuljahresabschluss das Wirken und Schaffen von Studiendirektor Wolfgang Oberländer. In fröhlicher Atmosphäre – neben Kollegen waren auch zahlreiche ehemaliger Kollegen zur Verabschiedung nach Bad Zwischenahn gekommen - ließ Pohlig die Zeit noch einmal Revue passieren. Overländer habe seine Tätigkeit als Gymnasiallehrer für die Fächer Englisch, Geschichte und Politik im Februar 1970 am Bad Zwischenahner Gymnasium aufgenommen. Nach dem Studium sei er zunächst zwei Jahre in Vechta im Schuldienst gewesen.
„Mit viel Herzblut, stets ausgewogen im Urteil und mit einem hohen Maß an Bescheidenheit und Freundschaftlichkeit“ habe Oberländer, der in diesem Monat seinen 65. Geburtstag feiert, seinen Schuldienst verrichtet, betonte Pohlig. Der gebürtige Berliner sei zudem seit 14 Jahren als Koordinator im Team der Schulleitung für die umfangreiche und „undankbare“ Betreuung des Vertretungsplanes verantwortlich gewesen.
Doch nicht nur Schuldirektor Pohlig, auch andere Mitglieder des Kollegiums würdigten Oberländers Schaffen. In teils sehr persönlichen Ansprachen, in launiger Manier oder sogar in musikalischer Form wurde der Pädagoge verabschiedet.
„Ich war gerne Lehrer und habe auch jetzt nicht das Gefühl ‚ausgebrannt’ zu sein“, betonte Wolfgang Oberländer. Mit etwas Sorge sehe er die Zukunft des Lehrerdaseins. Und so sei es gut, jetzt aufzuhören. Mit Worten des Dankes, besonders auch an seine Ehefrau Gisela, richtete sich der Studiendirektor an die Kollegen. Voller Neugier stünde er vor seinem neuen Lebensabschnitt: Ein neues Hobby habe er sich bereits zugelegt: Oberländer will sich im handwerklichen Bereich versuchen. Außerdem wolle er gemeinsam mit seiner Frau noch „viel von der Welt sehen“ und weiterhin beim Lehrer-Sport mitmischen.
