BAD ZWISCHENAHN - BAD ZWISCHENAHN - „Auf Ihrem Lebensweg lässt sich nicht alles mit Tüchtigkeit erreichen, es gehört auch immer ein Quäntchen Glück dazu“ und genau dieses Quäntchen Glück wünschte Oberstudiendirektor Bernd Pohlig den Abiturienten des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht. 88 Schülerinnen und Schüler erhielten jetzt während einer Feierstunde von ihren Tutoren die Reifezeugnisse.
Pohlig bedankte sich bei den Schüler für die Fairness, das Vertrauen und die Herzlichkeit. Dieser Jahrgang sei ein besonderer gewesen, denn er sei der letzte, dem daas Rauchen erlaubt gewesen sei. Bekanntlich gilt ab kommenden Sommer an Niedersachsens Schulen ein generelles Rauchverbot. Seine Anerkennung sprach Pohlig aber auch den Eltern aus, die ihre Kinder auf dem langen Schulweg mit Trost, Mitleid, Geld, aber auch mit Freude und Zuversicht begleitet hätten.
Unterricht, Hausaufgaben und 90 Tage Ferien im Jahr seien jetzt vorbei, meinte Bürgermeister Jan-Dieter Osmers. „Dieser Abschluss ist ein erster gebührender Schritt ins Leben. Werfen Sie Ihre Erfahrungen nicht über Bord, sie helfen im Leben weiter“ ermunterte Osmers die Schüler. Mit seinem Rat, kritisch durchs Leben zu gehen und Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu zeigen, wünschte er den jungen Leute viel Erfolg.
Mit einem „Willkommen auf dem Forschungsschiff ’05 - wir haben soeben den Zielhafen Abitur erreicht“ begrüßten aus den Reihen der Abiturienten Neele Warntjen und Jann Oetken die „Passagiere“. Beide Redner ließen abwechselnd die vergangenen Schuljahre auf amüsante Weise Revue passieren.
Studiendirektor Winfried Baroke berichtete Statistisches: Von den 88 erfolgreichen Schülern hätten ein Prozent das Abitur nach zwölf Schuljahren erreicht, 78 Prozent nach 13 Jahren. Die restlichen 21 Prozent hätten 14 beziehungsweise 15 Schuljahre benötigt. Die Durchschnittsnoten der Jungen lägen bei 3,0, die der Mädchen bei 2,6. Damit reiht sich dieser Jahrgang auf Platz 15 der 27-jährigen Geschichte des Zwischenahner Gymnasiums ein.
Als Jahrgangsbeste schnitt Gesche Willjes mit der Gesamtnote 1,3 ab. Sie erhielt als erste eine Ausschüttung in Höhe von 500 Euro aus der Erwin-Roeske-Stiftung für ihre berufliche Bildung. Für ebenfalls sehr anerkennenswerte Leistungen empfingen Jann Oetken und Lukas Langer Präsente und „Online-Stipendien“. Viel Beifall gab es für die musikalischen Beiträge des Leistungskurses Musik.
