BAD ZWISCHENAHN - Kleine Roboter waren am Sonnabend die großen Stars im Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht. In der Pausenhalle und in einem Klassenraum der Bildungseinrichtung in Bad Zwischenahn wurden die Miniroboter beim „InTech-Cup“ in drei verschiedenen Disziplinen eingesetzt. Gesteuert wurden die Geräte von Schülern der 7. bis 9. Klassen, die die Roboter selbst konstruiert hatten.

Zum dritten Mal fand der Wettbewerb „InTech-Cup“ statt, erstmals im Ammerland. Die Idee dazu entstand vor gut vier Jahren, als sich Mitarbeiter der Universitäten Oldenburg und Göttingen Gedanken darüber machten, wie informatisch-technisches Interesse bei Schülern gesteigert werden könne. So entstand das Projekt „Informatik mit technischen Aspekten“ (InTech). Mit Fachdidaktikern der Universität Oldenburg entwickelten Lehrer verschiedener Schulen im Nordwesten Unterrichtseinheiten mit dem Schwerpunkt „Förderung des technischen Denkens und Handelns“. Unter anderem wurden Lego-Roboter angeschafft, die durch unterschiedliche Programmierungen und Umbauten verschiedene Aufgaben bewältigen können. Mit dem von privater und öffentlicher Seite finanziell unterstützten „In Tech-Cup“ wurde ein Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem die Teilnehmer technisches Wissen und Können zeigen. Der Wettstreit besteht aus drei Disziplinen. Bei der „Ablage“ hatte der Roboter an einer bestimmten Stelle einen Legostein abzulegen. Beim „Beute-Jäger-Spiel“ musste der Jäger-Roboter einen zweiten Roboter lokalisieren und ihn leicht anstoßen. In der Disziplin „Luftkegeln“ hatte der Roboter ein Pendel so zu bewegen, dass dieser möglichst viele Kegel traf.

Insgesamt 29 Teams von zehn Schulen aus der Weser-Ems-Region beteiligten sich. Gesamtsiegerin wurde nach gut fünfstündigem Wettkampf Maike Rosendahl von der Hermann Tempel-Gesamtschule Ihlow bei Aurich. Sie erhielt aus der Hand von Prof. Dr. Ira Dietheim von der Uni Oldenburg, die das Projekt mit initiiert hatte, Urkunde und Pokal.

Das gastgebende Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht schickte sieben Teams ins Rennen. Winfried Baroke, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht, lobte den technischen Sachverstand und die Programmierfähigkeiten, die die Schüler an den Tag legten. Die beste Platzierung einer Ammerländer Schule (insgesamt waren drei aus dem Landkreis vertreten), erreichten Tilo Wardenburg und Christian von Elen (KGS Rastede).