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NWZonline.de Ratgeber Beruf & Bildung

Ausbildung: Dieser Beruf liegt voll im Trend

15.05.2021

Bamberg Waren Sie mal wieder mit dem Fahrrad unterwegs? Und, wie viele E-Bikes sind während der Tour an Ihnen vorbeigerauscht? Der E-Bike-Markt boomt, und durch die Corona-Pandemie wird dieser Trend noch verstärkt. Die Menschen kauften im vergangenen Jahr vor allem hochwertige und teure E-Bikes in Rekordstückzahlen, wie Branchenverbände zuletzt mitteilten.

Der passende Beruf

Zu Saisonbeginn bedeutet das für Stefan Borschert vor allem eines: Viel Arbeit.

Der 28-Jährige hat im Februar 2021 seine Ausbildung zum Zweiradmechatroniker mit der Fachrichtung Fahrradtechnik abgeschlossen. Nun managt er in seinem Ausbildungsbetrieb „Der Radladen“ in Bamberg vor allem die Reparaturannahme, kümmert sich aber auch um Beratung und alles, was in Laden und Werkstatt sonst noch anfällt.

Und auch er bekommt jede Menge E-Bikes zu Gesicht: „Das ist ein sehr spannendes Thema, das nicht still steht, ständig gibt es Neuerungen.“ Noch seien es häufig Ältere, die sich für E-Bikes interessieren oder das Thema leidenschaftlicher verfolgen, sagt er. „Die wissen dann zum Teil schon vor mir, welche Neuerung jetzt auf den Markt kommt.“

Borschert beobachtet allerdings, dass das Thema Elektrofahrrad insgesamt von der Corona-Pandemie befeuert wird und die Zielgruppe wächst: „Auch für Jüngere spielen E-Mountainbikes oder auch E-Rennräder eine immer größere Rolle.“

Mit den Neuerungen auf dem Fahrradmarkt verändern sich die Anforderungen an den Beruf und die Ausbildung: „Viele Menschen haben immer noch den Fahrradmechaniker im Kopf“, sagt Borschert. „Inzwischen sind wir aber Mechatroniker.“

Das heißt: Neben die Mechanik tritt immer mehr Elektronik. Beides ist verzahnt. Das Aufgabenspektrum ist vielfältig. Und die angehenden Mechatronikerinnen und Mechatroniker befassen sich in der Ausbildung auch ausführlich mit elektronischen Bauteilen und Motortechnik.

So geht es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit etwa darum, zu lernen, wie man Fahrzeuge, Betriebseinrichtungen und Systeme richtig bedient, welche Messgeräte es zum Auslesen eines E-Bikes braucht – und wie sich die Funktion elektrischer Bauteile, Leitungen und Sicherungen checken lassen. Daneben befassen sich die Azubis natürlich damit, wie sie Fahrräder oder einzelne Baugruppen zusammenbauen, demontieren oder reparieren.

Stefan Borschert ist – wie viele andere – als Quereinsteiger in die Fahrradbranche gekommen. „Ich habe zuerst Theologie studiert.“ Im Studium habe er es aber vermisst, sein handwerkliches Interesse auszuleben. „Und ich fahre selbst super gern Fahrrad. Diese Faszination an der Maschine Fahrrad, das hat mich l zur Ausbildung gebracht.“

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Die Werkstatt managen

In der Reparaturannahme gefallen dem 28-Jährigen jetzt besonders die Managementaufgaben: „Die Leute zeigen große Anerkennung, gerade weil die Fahrräder nicht mehr so aussehen wie vielleicht vor 15 Jahren noch.“ Früher sei es auch für Laien noch machbar gewesen, einfache Reparaturen am Fahrrad vorzunehmen. Inzwischen sind gerade E-Bikes Hightech-Geräte und komplexe Maschinen: „Da sind die Kunden auch dankbar, wenn wir den Schlauch am Pedelec wechseln.“

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