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Besuch Jugendliche erleben Politik hautnah

Hans Passmann Thomas Neunaber

BARßEL - Tradition ist es bereits an der Realschule Barßel, dass die zehnten Klassen zum Ende des Schuljahres einen Ausflug ins europäische Ausland machen. Als Zehntklässler der Europaschule in Barßel unternahm die Klasse 10 b der Realschule Barßel eine Klassenfahrt nach Belgien und besuchte die Schaltzentrale der Macht auf europäischer Ebene: das Europaparlament in Brüssel. Begleitet wurden sie auf ihrer Fahrt von ihren Lehrern Anna-Lena Gerken und Alfred Maaß.

Diskussion übers Internet

Untergebracht waren die Jugendlichen aus Barßel in einer Jugendherberge im belgischen Mechelen. Von dort ging es mit dem Zug und der Metro zum Europaparlament, wo sie vom SPD-Europaabgeordneten Matthias Groote aus Leer begrüßt wurden. Der Politiker führte die Schüler durch das Gebäude und informierte die Schüler über die Funktion des Parlaments und die Arbeit eines Europaabgeordneten.

Bei einem Informationsaustausch zwischen den Barßeler Schülern ging es vor allem um die Themen Internet und Umwelt. „Wir sprachen über Internetseiten, die in Deutschland verboten sind. Und über die Bestrafung von den Herausgebern dieser Seiten. Danach kamen wir zum Thema Umweltschutz“, berichtet Schüler Kevin Kröger von seinem Ausflug nach Brüssel. Von Matthias Groote erfuhren die Mädchen und Jungen, dass es bereits jetzt Elektroautos auf dem Markt gebe und dass die Produktionszahlen dieser Fahrzeuge wohl in Zukunft steigen werden.

Blick in den Plenarsaal

Groote berichtete den Schülern von seiner Fahrt mit einem Elektroauto. Vom Fahrgefühl seien die elektrobetriebenen Autos ähnlich wie die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, so der Politiker. Nach seiner Einschätzung hätten die Elektrofahrzeuge jedoch ein besseres Beschleunigungsverhalten und sie seien umweltfreundlicher als konventionell angetriebene Autos. Danach konnten die Barßeler Schüler noch einen Blick in den großen Plenarsaal des Europaparlaments werfen, bevor der touristische Teil der Brüsseler Visite begann.

„Bei einer Klassenfahrt nach Belgien dürfen natürlich auch die berühmten belgischen Pommes Frites mit den leckeren Soßen nicht fehlen. Da konnten wir natürlich nicht widerstehen und haben Fritten mit diversen Soßen probiert“, erinnert sich Lehrerin Anna-Lena Gerken an das fettige Vergnügen.

Vom Pommes-Stand ging es schnurstracks in die Altstadt Brüssels. Hier erfreuten sich die Barßeler an dem berühmten „Manneken Pis“ und den prächtigen Herrenhäusern der Kaufleute, die den Reichtum einiger weniger Bürger in den vergangenen Jahrhunderten widerspiegelten. Mit vielen Eindrücken ging es dann per Zug zurück nach Barßel.

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