BARßEL - Politisch hat die Gemeinde Barßel die „Weichen für eine Kooperative Gesamtschule (KGS) gestellt“, sagte Bürgermeister Bernd Schulte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. „Der Rat hat einstimmig beschlossen eine KGS zu errichten.“

Nun folgt der zweite Schritt: Am Donnerstag, 19. März, ab 19.30 Uhr klären Richard Wilmers, Gründer und ehemaliger Leiter der Integrierten Gesamtschule (IGS) Schaumburg, und Theo Wimberg, Leiter der KGS Hage, in der Aula des Schulzentrums Barßel über beide Schulformen auf. Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten eingeladen.

„Für Barßel kommt nur eine KGS in Frage“, sagt der Erste Gemeinderat Arno Baumann. Hinter dieser Schulform stehen sämtliche Schulleiter der Gemeinde. Peter Hofmayer, Leiter der Realschule Barßel: „Durch eine KGS werden die Kinder und Jugendlichen so länger unter einem Dach beschult.“ Zudem werde das Sozialverhalten gefördert, da einzelne Fächer schulformübergreifend unterrichtet werden, sagt Inge Fröhlich-Duen, Leiterin der Grundschule Elisabethfehn West.

Nach Ostern findet eine zweite Informationsveranstaltung in Cloppenburg statt. Danach eine Elternbefragung im Landkreis. Erst dann kann ein Antrag für die Errichtung einer Kooperativen Gesamtschule bei der Schulbehörde eingereicht werden.

Vor rund zehn Jahren bestand schon einmal die Idee, in Barßel eine KGS zu bauen. Das Vorhaben ist jedoch damals an Unstimmigkeiten gescheitert.