BARßEL - Die Esskulturen- und Gewohnheiten im Königreich Schweden haben die Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft „Gesunde Ernährung“ der Realschule Barßel nun bei einem mehrtägigen Aufenthalt in Mariestad genauer unter die Lupe genommen. Der Workshop gehört zum Programm des neuen zweijährigen Comenius-Projektes der Schule. Hier geht es um gesunde Ernährung und Essgewohnheiten in anderen Ländern.
„Neben Schweden sind an diesem Projekt noch Partnerschulen aus England, Litauen, Polen, Tschechische Republik und den Niederlanden beteiligt“, sagt Marion Hofmayer, Lehrerin an der Realschule Barßel und Leiterin der Hauswirtschafts-AG. Die Realschüler der AG arbeiten eng mit diesen Partnerschulen zusammen. Es werden Fragebogen erstellt und ausgewertet, Esstagebücher geführt und die Essgewohnheiten der Schüler analysiert. Selbstverständlich lernen die Mädchen und Jungen auch gesunde Rezepte kennen, die im Praxisteil zubereitet werden. Dabei steht das Frühstück im Mittelpunkt.
„Kinder lernen das Essen in der Familie. Hier werden wichtige Grundsteine für die Zukunft gelegt, denn Essen in der Familie prägt nicht nur den Geschmackssinn der Mädchen und Jungen. Kinder sollten von klein auf ein gesundes Essverhalten mit auf den Weg gegeben werden .Schließlich nimmt die Ernährung wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit und Leistungsbereitschaft“, so Hofmayer. Dabei spielt natürlich auch der familiäre und kulturelle Hintergrund jedes einzelnen eine wichtige Rolle. „Eigentlich hat das Essen nicht viel anders geschmeckt als zu Hause“, befand die 15-jährige Lean-Marie Reil. Viel Spaß hat der Workshop in Skandinavien auch Mareike Specken gemacht. Neben den Kochkünsten nahmen die Barßeler Realschüler auch am Unterricht an der Realschule in Mariestad teil. Aber auch die Geselligkeit sei nicht zu kurz gekommen, sagte Rebecca Biedebach. Der Workshop in Schweden diente zur Vorbereitung auf das „große“ Treffen aller Partnerschule in Barßel, dem Höhepunkt des Projektes. „In der geplanten Projektwoche werden dann alle Ergebnisse zusammengetragen und vorgestellt“, berichtete Rektor Peter Hofmayer.
