BARßEL - Die Jugendarbeit ist ein Aushängeschild des Rudervereins. Jetzt soll das Bootshaus erweitert werden. Die Kosten betragen rund 130 000 Euro.

Von Hans Passmann

BARßEL - Einen stetigen Zuwachs an jungen Sportlerinnen und Sportlern verzeichnet der Barßeler Ruderverein. Von den etwa 460 Vereinsmitgliedern sind 245 Jugendliche und Kinder, die mit den schmalen Booten auf der Soeste, Leda und dem Barßeler Tief unterwegs sind. „Die Zahl der Rudersportfreunde steigt stetig. Insbesondere hat sich der Jugendbereich positiv entwickelt“, berichtete Vereinschef Bernd Preut während der Mitgliederversammlung im Bootshaus.

Der Verein wird in diesem Jahr das vereinseigene Bootshaus erweitern. Bei den Jahresbeiträgen müssen die Mitglieder allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Mitgliedsbeiträge wurden in allen Sparten und Altersgruppen angehoben. Vorsitzender Preut begründete die Erhöhung mit den gestiegenen allgemeinen Kosten.

In seinem Jahresbericht verwies Preut auf verschiedene Aktivitäten und hob dabei die Teilnahme am Wanderrudertreffen, Landesrudertreffen, Boßeltour und der Berlinfahrt hervor. Ein Höhepunkt wird in diesem Jahr das 18. Niedersächsische Wanderrudertreffen am 5. Oktober in Barßel sein. Dazu werden gut 100 jugendliche und erwachsene Ruderfreunde aus ganz Niedersachsen für mehrere Tage in Barßel erwartet.

„Da wartet eine ganze Menge Arbeit auf uns“, blickt Preut dem Ereignis entgegen. Bis dahin soll auch die Erweiterung des Bootshauses abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten würden jetzt anlaufen, so Preut. Die Säulenfundamente sind bereits gegossen.

Für den im Jahr 1987 gegründeten Verein ist der Bau ein echter Kraftakt. Geplant ist ein Trainings- und Aufenthaltsraum für den Bereich „Jugendarbeit“ und eine Bootsreparaturwerkstatt. Geplant ist im neuen Anbau auch ein Fitnessbereich zur Vorbereitung auf den Rudersport. „Training mit Kindern und jüngeren Jugendlichen kann nur am Nachmittag stattfinden. Aber gerade zu dieser Zeit sind kaum ehrenamtliche Übungsleiter zu finden“, so Preut weiter. Daher müsse sich auch der Barßeler Ruderverein in Zukunft Gedanken über einen festen Arbeitsplatz in der Sportbetreuung machen.