BARßEL - Zahlreiche Jugendliche sind derzeit im Übergang von Schule in den Beruf. Schnell stellen sich da viele Fragen: Welchen Beruf kann ich erlernen? Welchen Schulabschluss brauche ich hierfür, was kann ich verdienen, wo kann ich die Ausbildung absolvieren? Hartmut Börchers, Gemeindejugendpfleger der Gemeinde Barßel und Leiter des Jugend- und Begegnungszentrum (JuBZ), kennt die Problematik. „Immer wieder stellt sich die Frage nach der beruflichen Perspektive. Es gibt viele Jugendliche, die  keine Vorstellung von ihrem späteren Berufsleben haben, obwohl sie kurz vor dem Abschluss an der Hauptschule stehen“, sagte Börchers. Nun hat er zusätzliche fachliche Kompetenz ins JuBZ geholt. Er kooperiert ab sofort mit dem Pro-Aktiv-Center (PACE) des Caritas-Sozialwerkes im Landkreis Cloppenburg.

In dieser Woche gab es die Auftaktveranstaltung mit den beiden Diplom-Sozialpädagoginnen Judith Block und Melanie Memering sowie einigen Schülern der Hauptschule Barßel. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit – und natürlich gerade dann, wenn es dadurch mit einer Lehr- oder Arbeitsstelle klappen sollte“, sagte der Gemeindejugendpfleger. „Wir wollen Hilfe aus einer Hand für sozial- und bildungsbenachteiligte junge Menschen auf dem Weg in Ausbildung und Beruf geben“, sagte Judith Block. In Barßel stehen sie ganz am Anfang. Das kristallisierte sich im ersten Gespräch mit den Jugendlichen heraus. Der Großteil hat noch keinen Ausbildungsplatz. Um nicht auf der Straße zu stehen, wollen sie die Berufsbildenden Schulen in Friesoythe besuchen. „Umso wichtiger ist es nun, hier den Jugendlichen zu helfen. Sei es bei den Bewerbungsunterlagen oder Vorstellungsgesprächen. Ich hoffe, wir können den Jugendlichen schon bald gezielte Perspektiven eröffnen“, so Börchers. Dazu seien weitere Gespräche erforderlich. Interessierte Jugendliche aus der Gemeinde Barßel können sich bei Hartmut Börchers (Telefon  04499/937205) für das neue Projekt anmelden.