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Oberschule Schulte warnt vor „;Abstrafung“; der Gemeinde Barßel

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BARßEL - Barßels Bürgermeister Bernd Schulte hat sich in einer Stellungnahme mit dem Antrag seiner Gemeinde auf Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig beschäftigt. Seine Stellungnahme trug Schulte am Mittwoch während der Ehrung der Schüler (siehen oben stehenden Bericht) im Beisein von Schuldezernent Konrad Barth vor. Schultes Kernforderung lautet: Der Kreistag des Landkreises Cloppenburg soll die Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig in Barßel genehmigen.

Bernd Schulte sagte, die Elternbefragung zur Oberschule in Barßel sei positiv ausgefallen. Der Elternwille solle respektiert werden. Über 50 Prozent der Eltern hätten sich für die Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Angebot in Barßel ausgesprochen. Die geforderten Schülerzahlen würden erreicht. Andere Standorte seien nicht gefährdet.

„;Standortvorteil“;

Nach Ansicht von Schulte ist ein gymnasiales Angebot ein klarer Standortvorteil in Bezug auf den Zuzug junger Familien und von Fachkräften, die von den Gewerbetreibenden in der Gemeinde Barßel händeringend gesucht würden. Bernd Schulte: „;In den Bereichen Kinderkrippen, Kindergärten, Grundschulen mit Ganztagsangebot, Haupt- und Realschule als teilgebundene Ganztagsschule, ist die Gemeinde Barßel sehr gut aufgestellt. Das alles ist vergebene Liebesmüh’, wenn wir kein gymnasiales Angebot vorhalten können.“;

Bei einer Oberschule mit gymnasialem Zweig bleibe der Schüler im Schülerverbund und in der ihm bekannten Schule mit dem ihm bekannten Schulumfeld. Bundes- und Landespolitik begrüßten die Einrichtung von Oberschulen, auch mit einem gymnasialen Zweig.

Bürgermeister Bernd Schulte: „;Sollte der gymnasiale Zweig nicht durch den Kreistag genehmigt werden, dann ist das eine weitere Abstrafung der Gemeinde Barßel wie bereits bei der Einrichtung einer KGS und des Gymnasiums. Beides wurde uns von der Mehrheitsfraktion im Kreistag verwehrt.“;

Mehrheit entscheidet

Fall und Aufstieg der Gemeinde Barßel für die nächsten Generationen lägen in den Händen der Mehrheitsfraktion des Kreistages, schließt Bernd Schulte seine Stellungnahme.

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