Berne - Ferien, so schön sie für den Nachwuchs auch sein mögen, für berufstätige Eltern können sie zum Problem werden. Für die meisten arbeitenden Mütter und Väter ist es in der Regel schwer, in Sachen Urlaub mit ihren Kindern mithalten zu können.
Die Familien- und Kinderservicebüros (FuKs) in Berne und Elsfleth haben sich darum zusammengetan, um auf diesem Gebiet Entlastung zu schaffen. Regelmäßig bieten sie in der ersten Hälfte der Oster-, Sommer- oder Herbstferien eine Betreuung an.
Kurze Woche
Für die elf Jungen und Mädchen, die dieses Mal voller Begeisterung teilnahmen, war es aufgrund des Feiertags eine viel zu kurze Woche. Statt wie geplant in der Elsflether Grundschule wurde ausnahmsweise in den großzügigen Räumlichkeiten des Berner CVJM-Sozialwerks gespielt, gebastelt, getobt oder gebacken. „Besonders für die Elsflether Kinder, die per Shuttleservice hin- und hertransportiert wurden, war vieles hier ganz neu. Aber alle haben sich hier sofort wohl gefühlt“, freute sich Martina Drake-Hennig, die diesen Service zusammen mit Waltraud Ralle-Klein seit acht Jahren organisiert.
Weniger Kinder als bisher
Normalerweise seien es mehr Teilnehmer, so ihre Erfahrung. Doch den Feiertag hätten sicherlich viele Eltern für eine Urlaubswoche genutzt, vermutet sie den Grund dafür. Die Grundschule in Elsfleth, die normalerweise für die Ferienbetreuung genutzt wird, schien für nur elf Kinder etwas überdimensioniert.
Ganz nach Lust und Laune konnten sich die Kinder mit dem Erzieherteam bestehend aus Marena Stopinsek, Britta Lüschen und Hendrik Meinardus ihren Interessen hingegeben. Ein Comeback erlebten dabei altbekannte Gesellschaftsspiele wie Mühle und Schach oder Kartenspiele. Aber auch entspannt mit Lego bauen, lustig bunte Windlichter und Eulen basteln oder das Muffins backen kam bei den Sechs- bis Elfjährigen bestens an.
