NWZ
gemeldet: „Beeinträchtigungen enden“. Das war vorschnell gedacht.Bereits im Oktober 2009 hatte sich der Anwohner Horst Klein in dieser Zeitung über die seiner Ansicht nach schleppende Umsetzung einer Zusage des Kreises zum Lärmschutz beschwert. Im April schließlich war mit den Bauarbeiten begonnen worden. Jetzt ragt nur ein schmales Betonfundament aus dem Boden. Auf Nachfrage derNWZ
erklärte dazu Sönke Klug, der Pressesprecher des Kreises: „Bei diesem Punkt sind wir leider wirklich vom Pech verfolgt, das tut uns natürlich sehr leid für die Anwohner.“ Nach verständlichen Verzögerungen durch den langen und harten Winter „hat uns jetzt die Berechnung der Statik zurück geworfen.“Für eine Verstärkung der Sockel müsse anders als erwartet eine neue Berechnung her, damit die Schutzwand so hoch werden könne wie geplant. Sönke Klug: „Jetzt werden die Sockel verstärkt, anschließend kommen die Pfosten und Wandelemente. Sobald wir einen genauen Termin für die Fertigstellung haben, informieren wir natürlich die Anwohner.“
Die Lärmschutzwand soll eine Länge von 128 Metern und eine Höhe von 2,50 Meter aufweisen. Das wird schon eine mächtiges Bauwerk, und so stellen sich auch die Kosten dar. Sönke Klug zufolge wird mit einem Investitionsvolumen von rund 100 000 Euro gerechnet.
